M  Heinrich V., Kaiser, von Salien

(Heinrich_1086 von Salien)
(Heinrich von Salien)
Deutscher König (1106-1125), Römisch-Deutscher Kaiser (1111-1125)

  • Geboren am 8. Januar 1086
  • Verstorben am 23. Mai 1125 - Speyer , Alter: 39 Jahre alt

 Eltern

 
 

 Eheschließungen

 Geschwister

 Notizen

Hinweis zur Person

1122: Wormser Konkordat beendet den Investiturstreit: freie kanonische Wahl der Bischöfe und Äbte durch das Domkapitel und Klosterkonvent in Gegenwart des Königs oder seines Vertreters. Der Wahl folgte die weltliche Investitur mit den Regalien unter Überreichung des Zepters an den Gewählten seitens des Königs, jedoch vor der durch Ring und Stab symbolisierten geistlichen Investitur. Die päpstliche Urkunde galt formell nur für Heinrich V., begründete aber neues Gewohnheitsrecht. Die Reichskirche in Deutschland, die vom Adel beherrscht wurde, konnten in den Lehensstaat eingebunden und zugeleich zu geistlichen Fürstentümern weiterentweckelt werden.
Quelle: Erich Düsterwald, Kleine Geschichte der Erzbischöfe von Mainz (747-1802), Verlag Hans Richarz, Sankt Augustin,1980 S. 39-43

IV/14: König Heinrich IV. wurde 1106 von seinem Sohn und Nachfolger Heinrich V. zum Thronverzicht gezwungen (der Vorgang beschädigte auch Heinrichs V. Ansehen). Um die eigene Kaiserkrönung unumstritten zu erlangen, verhandelte Heinrich V. mit Papst Paschalis II. über eine Überwindung des noch immer andauernden Investiturkonflikts.
IV/16: Am 23. September 1122 wurde der Investiturstreit im Reich durch das sogenannte Wormser Konkordat beigelegt. (eine päpstliche und eine kaiserliche Urkunde, der Name stammt erst aus dem 18. Jahrhundert). Das Wormser Konkordat sah die freie und kanonische Bischofswahl in Gegenwart des Königs vor. Die geistliche Investitur mit Ring und Stab wurde vom zuständigen Erzbischof vorgenommen, der König setzte den Bischof in die weltlichen Herrschaftsrechte (Regalien) ein und erhält dafür einen Treueeid. Das Wormser Konkordat ist ein früher Beleg für den Namen Regnum Theuthonicum.
IV/17: Das Wormser Konkordat ebnete den Weg zur Überwindung des Investiturstreites im Reich. In England und Frankreich waren ähnliche Konflikte bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts beigelegt worden (Dort spielten die Bischöfe eine weniger bedeutende Rolle in der königlichen Herrschaftsorganisation). Auf mittlere Sicht machte das Wormser Konkordat die Bischöfe zu Fürsten des Reiches (d.h. zu Kronvasallen), die eigene Herrschaftsinteressen ausprägten.
Quelle: Vorlesung Prof. Kaufhold: Das hohe Mittelalter, Uni-Augsburg, WS2012/2013

Wikipedia

 Quellen

 Überblick vom Stammbaum

Heinrich III., Herzog, König, Kaiser, der Schwarze, von Salien, Römisch-Deutscher Kaiser 1017-1056   Agnes von Poitou, Herzogin von Bayern 1024-1077   Otto von Turin ca 1030-1060   Adelheid (Adeline) von Susa, Markgräfin von Turin 1014..1020-1091
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Heinrich IV., Kaiser, von Salien, Deutscher König 1050-1106   Bertha von Turin 1051-1087
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Heinrich V., Kaiser, von Salien, Deutscher König 1086-1125



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