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Eisenbeiß Family History orhere  (mirrored from Geocities 1910) 

 The next reunion is scheduled for Jun 2016 in Aberdeen, South Dakota.Details about the reunion are in process of being finalized.
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The spelling adopted is EISENBEIS to avoid duplication. Only a few names are reported correctly.  I beg your pardon. Example: search forJohn Isenbise, write John Isenbise & John Eisenbeis. A quick way is to check the name of the wife. Others patronymics: Eisenbeiß, Eisenbeiss, Eisenbeisz, Eisenenbeis, Eisenbise, Icenbice, Eissenbeys, Eysenbeis, Eyssenbeyss, Eisenpeiss, Isanbess, Yßenbyß, Eisenbeisser, Eisenbeiser, Eisenbies, Eisenpies, EYSENBEYS (French), EYZENBEYS (Russia), ЭЙЗЕНБЕЙС Genealogy Books Click here for a book ordering form before 15 may 2013   A short history of Simon EISENBEIS, great Grandfather of Seyfried (French and English language) 

Eisenbeiß (eyes-en-byes): A person, or persons, who gather every three years to eat kuchen, talk, dance, talk, reminisce, talk, eat, talk about eating and eat while they talk. Clyde Eisenbeis  

(Hans EISENBEISS)


  • Born in 1576
  • Deceased 23 May 1606 - Eliasbrunn,07356,,Lobenstein, Thuringie,DE , age at death: 30 years old
  • Unplaced, z138, Murdered his wife and children, wife was 30 years old

 Spouses and children

 Notes

Individual Note

cruelly put to death routing, Lobenstein, Eliasbrunn. 
See also Eine Tragoedie im Hause EISENBEISS anno 1606 (german) by
Klaus Dufner    

Also So sich den 28. Aprilis / dieses 1606. Jahres / in der Reussischen Plawischen Herrschafft Lobenstein im Voigtlande / zugetragen / Da einer sein hochschwangers Eheweib / seine sechs lebendige Kinder / so wol auch die Magd / vnd also sein gantzes Haußgesinde / bis auff einen einzigen Knecht / auff einmal jämmerlich ermordert vnd vmbgebracht.   
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Hans Eisenbeiß Tragedy (1606)
translated by: Gertrud Wilhelm, Irmgard von Schmeling, Agnes T Sauer, Robert Saavedra
Fall 1997.

The following story is quite graphic and unpleasant to read. However, since it is a story that is well known throughout much of Germany, it is important that Eisenbeiß families are aware ofit.
There are four versions of this tragedy. Version #1: von 900 Jahre Eliasbrunn, 1071-1971, pages 15-17, section V (from 900 years Eliasbrunn, 1071-1971, pages 15-17, section V.), Version

  1. 2:von "Eine Tragödie im Hause Eisenbeiss, anno 1606" (from "A Tragedy in the House Eisenbeiss in the Year 1606"), Version
  2. 3, von "Die Stadt Gera und das Fürstliche Haus Reußi", pages 280-281(from "The city of Gera and The princely house Reussï", pages 280-281), Version #4: von Sagenbuch des "Voigtlandes", von Robert Eisel, Gera, 1871, page 55 ( from the Tale book "Voigtlandes",from Robert Eisel, Gera, 1871, page 55).
    Two of the four versions are printed in this book (in both German and English).
    Version #1, German: von 900 Jahre Eliasbrunn, 1071-1971, pages 15-17, section V.
    Die Historie vom Neuntöter aus Eliasbrunn im Lichte der Rechtsauffassungen.
    Ohne Zweifel gehört die furchtbare Tat des Bauern Hans Eisenbeiß aus Eliasbrunn, der 28 April 1606 seine ganze Familie und seine Magd umgebracht hat, zu den aufregendsten Begebenheiten, dieGeschichte des Oberlandes je erlebt hat.
    In einem zeitgenössischen Bericht werden uns der Hergang der schrecklichen Tat, seine gerichtliche Ahndung und die Hinrichtung des Täters in allen Einzelheiten geschildert. Leider was dieseSchilderung eher Dazu angetan, die Sensationsgier der Menschen zu stillen, als sich sachlich mit der Tat, dem Täter und seiner Verurteilung auseinanderzusetzen.
    Zunächst die Historie selbst:
    Am Montag, dem 28 April 1606, gegen 10.00 Uhr vormittags, greift der 42 Jährrige Bauer Hans Eisenbeiß zur Axt und tötet kurz hintereinander seine sechs Kinder, seine noch schwangere Ehefrau undseine Magd.
    Sein auf dem Felde befindlicher Knecht konnte sich durch die Flucht der Mordtat entziehen der Sache nach. So konnte Eisenbeiß in seinem Wald, dem sogenannten Geschwendholz, gestellt undfestgenommen werden. Er konnte die Tat nicht leugnen, weil er bei der Festnahme im Besitze der Mordwaffe war und seine Kleider mit Blut benetzt waren.
    Im Verhör schwieg Eisenbeiß zunächst. Nachdem er auf die Tortur geworfen wurde, konnte er kein anderes Motiv für seine furchtbare Tat anführen als die Auffassung, seine Frau und die Kinder unddas Gesinde hätten über ihn Herr sein wollen.
    Am 30 April 1606 wurde Eisenbeiß nach Eliasbrunn geführt. Dort mußte er, wie es Brach war, die Leichen vor dem Begräbnis berühren. Am 5 Mai 1606 früh 8.00 Uhr wurde dem Täter in Lobensteindas Urteil verlesen und der Stab über ihn gebrochen. Hierauf wurde Eisenbeiß nach Eliasbrunn gebracht, wo das Urteil an ihm vollstreckt wurde.
    Nachdem ihm die Hände abgehackt und mit Rädern die Schenkel zerstoßen wurden, riß man ihm das Herz aus dem Leibe. Hierauf wurde dem Toten der Kopf abgehauen und sein Körper gevierteilt. DasHerz und die Eingeweide wurden verbrannt. Das Haus, in dem Eisenbeiß gewohnt hatte, war niedergerissen worden, und es wurde vom Gericht befohlen, daß dort niemals mehr gebaut werden darf.
    Soweit ein kurzer Außug aus der grausigen Historie.
    Wenn wir das grausame Geschehen rechtlich untersuchen wollen, müssen wir uns mit der Person des Täters und dem mutmaßlichen Motiv für seine schreckliche Tat auseinandersetzen. Der Bauer HansEisenbeiß wird in der zeitgenößischen Schilderung fromm und gottesfürchtig bezeichnet, was nach dem Sprachgebrauch der damaligen Zeit gleichzusetzen ist mit dem Begriff eines unbescholtenen,angesehenen Bürgers.
    Es ist anzunehmen, daß Eisenbeiß überhaupt kein Motiv seine Tat hatte und daß sein Vorbringen, er habe seine Familie und die Magd umgebracht, weil sie Herr über ihn sein wollten, nur dasErgebnis der Tortur, d.h. grausamer Folterungen war.
    Da die Tat keinen äußeren Einflüßen unterlag und keine Affekthandlung war, jedenfalls ist weder aus der Akte noch aus der Schilderung etwas über Auseinandersetzungen zwischen der Familie unddem Gesinde mit Eisenbeiß bekannt, gibt es keine logische Erklärung für die Beweggründe, die zur Tat geführt haben.
    Wenn es aber keine logischen Beweggründe gibt, kann die Tat nur in geistiger Umnachtung begangen worden sein, d. h., der Täter war zum Zeitpunkt der Begehung der Tat nicht im Vollbesitz seinergeistigen Kräfte. Dieser Eindruck wird noch bestärkt durch die Außage des Täters, der nach den vorliegenden Aktenaußügen einmal gesagt haben soll, "es ist über mich kommen", das heißt, erhatte selbst keine logische Erklürung für seine Tat.
    Während heute ein Täter, der in geistiger Umnachtung gehandelt hat, in der Regel durch Einweisung in eine Heilanstalt dem Strafnollzug entzogen wird, war im ausgehenden Mittelalter die geistigeUmnachtung Anlaß für eine besonders harte Ahndung eines Verbrechens.
    Die grausige Tat wurde zwölf Jahre vor Beginn des Dreißigjährigen Krieges begangen, d.h. in einer Zeit, in der noch Hexenverbrennungen an der Tagesordnung waren und die Justiz in völligerUnkenntnis der
    Geisteskrankheiten in solchen Taten das Werk des Teufels sah, der mit "Feuer und Schwert" ausgetrieben werden mußte.
    In der Tatbeschreibung wird einmal vom eingefleischten Teufel gesprochen. Ein anderes Mal ist vom mörderisch-teuflischen Gesicht des Täters die Rede.
    Im Rußischen Lande wurde damals nach der hochnotpeinlichen kursächsischen Hals-Gerichtsordnung, die noch aus der Zeit Karls V. stammte, Recht gesprochen.
    Aus den Aktenaußügen ist zu entnehmen, daß sich das Gericht nur mit der Tat selbst befaßte. Die Motive zur Tat waren bei der Rechtsprechung damaliger Zeit nur insofern von Bedeutung, als siedas Urteil erhärten sollten, keinesfalls aber strafmildernd wirken konnten. Das was durch die Rechtsauffassung der sogenannten Vergeltungsjustiz bedingt. Durch den Tod des Täters sollte nachder Rechtsauffassung damaliger Zeit die Tat vergolten werden. Das heißt, das Urteil mußte so vollstreckt werden, daß der Delinqent für die begangenen Taten durch seine Leiden Vergeltung übte.
    So wurde zur Urteilsvollstreckung an jedem Ort, an dem er einen Menschen getötet hatte, mit einer glühenden Zange Fleisch aus dem Körper gerissen. Das Abhauen der Hände sollte eine Bestrafungder Glieder darstellen, mit denen diese Taten begangen wurden. Das Verbrennen der Eingeweide und des Herzens sollte die Austreibung des Teufels, der nach der Rechtsauffassung damaliger Zeitvon dem Menschen Besitz ergriffen hatte, mit Feuer und Schwert symbolisieren.
    Da uns nichts über den Intelligenzgrad des Täters Eisenbeiß bekannt ist, kann die stumpfe Reaktion des Delinquenten bei der Vollstreckung des Urteils nicht ohne weiteres erklärt werden. Alssicher ist anzunehmen, daß der Täter von der Richtigkeit der Vergeltungsjustiz durchdrungen war und das Urteil als gerecht empfand.
    Der Befehl, das Haus niederzureißen und diesen Platz nie wieder zu bebauer, war ebenfalls von dem Aberglauben getragen, daß in diesem Haus und an diesem Platz der Teufel wohnt.
    Zusammengefaßt ist zu sagen, daß die Rechtsauffassung des Jahres 1606 neben dem reinen Vergeltungsprinzip noch stark von der Inquisitionspraxis geformt wurde.
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    Version #1, English: from 900 years Eliasbrunn, 1071-1971, pages 15-17, section V.

    The history of Eliasbrunn's multiple murder, as seen in the light of the law.
    Without a doubt the most dreadful deed of a farmer belongs to Hans Eisenbeiss from the town of Eliasbrunn who, on the 28th of April 1606, killed his whole family and his maid, in the mostshocking event experienced in the history of the Highlands.
    Through a contemporary report, the public learns the awful deed and the detailed circumstances surrounding the perpetrator's lawful punishment and subsequent execution. Unfortunately, thisdescription was aimed more at satisfying the people's desire for sensationalism than dealing carefully with the deed, the guilty party and his condemnation.
    First, the history itself:
    On Monday, 28 April 1606, around 10:00 o'clock in the morning, the 42 year old farmer Hans Eisenbeiss' took an ax and killed his six children, his still pregnant wife and his maid, all shortlyone after another.
    His servant who was in the field at the time, escaped the killing and could later pinpoint Eisenbeiss hiding place in a nearby forest called Geschwandholtz. Eisenbeiss was later arrested inthat forest. He could not deny the deed he had done, when the arrest was made, because he was still holding the murder weapon and his clothes were soaked in blood.
    During the interrogation, Eisenbeiss remained silent. When he was taken to be tortured, he could give no other motive for his dreadful deed, other than the understanding that his wife,children, and farm-hands wanted to rule over him.
    On 30 April 1606 Eisenbeiss was taken to Eliasbrunn. There, he had to touch the corpses prior to their burial, as this was the local custom. On 5 May 1606, early at 8:00 o'clock, the judgmentwas read to him in Lobenstein. Later, Eisenbeiss was taken to Eliasbrunn where the judgment was executed.
    After his hands were chopped off, his thighs were crushed with heavy wheels and his heart was ripped out of his body. Then, he was decapitated and the remainder of his body quartered. Hisheart and guts were burned. The house in which Eisenbeiss had lived was torn down, and the Court ordered nothing to be ever build in that place again.
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    Now, a short statement from the ghastly story.

    If we want to legally explore the cruel happening, we must separate the person from the perpetrator and his presumed motive for his awful deed. The farmer Hans Eisenbeiss is marked in thecontemporary description by respected citizens, as a pious and God-fearing individual. It was understood, that Eisenbeiss had altogether no real motive for his deed, and the allegations thathis wife wanted to control him was only the product of a cruel torture he suffered.
    When there are, however, no logical motives, the deed could have only been committed in mental derangement; that means, the perpetrator at that time was not in full possession of his mentalsanity. This concept becomes even stronger through his own statement when he said "it came over me". He had personally no logical explanation for his deed.
    While today a perpetrator who has acted in mental derangement is deprived from a normal lifestyle by spending time in a sanitarium, this crime was committed during the Middle Ages, when mentalderangement cases were punished especially hard.
    The gruesome deed was committed twelve years before the beginning of the Thirty-Year War, at a time when witch burning was an everyday occurrence and justice was ignorant of the existence ofclinical insanity. They saw those deeds as the work of the devil, which had to be expelled with "fire and sword".
    In reports, it is often spoken of the devil being incarnated in a perpetrator's body. Other times the killer had a devilish-face. In the Russian Countries, there was talk about athroat-cutting Justice Committee, which originated from the time of Karl the 5th.
    Excerpts from declarations revealed that the high court dealt only with the deed itself. The motives to the deed were within their jurisdiction only insofar as interpretation of the law, whichshould confirm the judgment. By no means, however, could mitigating circumstances be brought forward, especially if by interpretation of the law, so that the perpetrator would be absolved.
    According to the law, the deed could be repaid only through the perpetrator's death. That is to say, the judgment had to be executed in full force, so that whoever committed the deeds had torepay his crime only through his own suffering.
    So the maximum penalty was applied to the perpetrator at each place by where he had killed a person, by ripping flesh from his body with glowing hot tongs. The hand-cutting represented apunishment of the limbs, with which these deeds were committed. The burning of the inner intestines and heart [symbolized with fire and sword] represented the expulsion of the devil form thebody, which had taken possession of the person.
    By the dull reaction of the delinquent, at the time when the judgment was executed, there was nothing further known about Eisenbeiss's level of intelligence that could have explained thesituation. It is sure to assume that through the due process of the justice system, the perpetrator received a judgment which was felt to be just.
    The order to tear down his house and leave the grounds without a structure was quickly interpreted by the superstitious, as a mark of the place where the devil lives.
    In summary, the Law of 1606 was formed, aside from the pure pardon principle, from the laws of the Inquisition.
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    Version #2, German: von "Eine Tragödie im Hause Eisenbeiss, anno 1606":

    Von einem weiteren Mitglied dieser Sippe ist überliefert, daß er im Jahre 1606 im Blutrausch seine ganze Familie auslöschte. Diese Tat fand eine grausame sühne. In dem Buch "Ausgeburten desMenschenwahnes im Spiegel der Hexenprozesse und Autodafees" (1893) von B. E. König heißt es darüber:
    In Eliasbrunn, einem Dorfe unfern Lobenstein im Voigtlande, lebte zu Anfang des 17 Jahrhunderts Hans Eisenbeiß, ein wohlhabender Gutsbesitzer, glücklicher Gatte und Vater und einchristlich-frommer Mann. Seinen Hausstand bildete seine Frau, sechs Kinder, ein Knecht und eine Magd. Eines Tages, es war am 28 April 1606, hatte Eisenbeiß schon am frühen Morgen Spurenauffälliger Erregtheit gezeigt, die sich immer mehr steigerten und endlich in vollständigen Wahnsinn übergingen. Der Unglückliche stürzte, eine Axt in den Händen, in das Wohnzimmer, wo seinzehnjähriger Sohn, der eben aus der schule gekommen war, am Tische saß. Diesem versetzte der Unglückliche einen Hieb mit der Axt auf den Kopf, daß das Gehirn an die Wand spritzte. Daraufverfügte sich der Irrsinnige in die Kammer, in welcher er drei Kinder, darunter ein Säugling, erschlug. Dann zog er sein sechsjähriges Töchterchen unter der Treppe, wohin es sich geflüchtethatte hervor und er erwürgte es. Darauf stürzte er mit der blutigen Axt hinaus auf den Hof, in welchem gerade sein zwölfjähriger Sohn mit einer Bürde Gras nach dem Kuhställe ging, und erschlugauch diesen. Nunmehr rannte der Wahnsinnige nach dem Garten und schlug hier erst seine hochschwangere dreißigjährige Frau und dann die achzehnjährige Magd nieder.
    So hatte der Unglückliche in weniger als zehn Minuten mit Ausnahme des Knechtes sämtliche Personen seines Hausstandes ermordet. Gleich nach diesem achtfachen Mord lief Eisenbeiß nach dem nahenWalde, um dort den Knecht aufzusuchen, wurde jedoch, noch ehe er ihn gefunden hatte, von nacheilenden Männern eingeholt und dem Gerichte überliefert.
    Auf alle an ihn gerichteten Fragen antwortete der Wahnsinnige mit einem stumpfsinnigen Lächeln, und nur einmal, als er wohl einen lichten Augenblick haben mußte, äußerte er, der Mord istgeschehen, weil seine Familie und sein Gesind ihn hätten wollen von Herrn zum Knecht erniedrigen.
    Er wurder auf dir Folter gelegt und ganz entsetzlich gemartert, damit er noch andere Beweggründe zu seiner wahnsinnigen Tat angebe. Was er unter den Folterqualen aussagte, ist sinnloses Zeug,dem aber von den Richtern große Wichtigkeit beigelegt wurde und das auf die abfassung des Protokolls nicht ohne Einfluß blieb. Dieses Urteil gibt ein betrübendes Zeugniß der Unmenschlichkeit,denn es ist ein aus richterlicher Verblendung, Henkergesinnung und Fanatismus zusammengesetzter Racheakt.
    Am 23 Mai wurde der Wahnsinnige aus einem Turmverließe des Lobensteiner Schlosses hervorgezogen, auf einen Wagen angeschmiedet und nach Eliasbrunn gebracht. Hier vom Wagen herabgenommen, mußteEisenbeiß eine mit einer Kuhhaut bedeckte Schleife besteigen, auf der man ihn nach seinem Gehöfte fuhr. An jeder Stelle, an welcher er einen Mord verübt, riß man ihn an der Brust und ananderen Weichteilen seines Körpers, also acht Mal, mit glühenden Zangen.
    Alsdann schleifte man den abwechselnd vor Schmerz brüllenden und dann wieder in ein wahnsinniges Lachen verfallenden Unglücklichen vor das Dorf auf die Richtstätte. Dort wurden ihm beide Händeabgehauen, die Schenkel mit dem Rade zerstoßen, Herz und Eingeweide aus dem noch lebenden Körper gerissen und verbrannt, letzterer dann in vier Stücke gehackt und diese an verschiedenenLandstraßen auf Pfähle gespießt.
    Im Garten auf der Stelle, wo Eisenbeiß sein Weib erschlagen, errichtete man eine Säule mit dem bei der Hinrichtung benutzten Rade, auf dessen Nabe des Deliquenten Kopf und Hände angenageltwurden. Bis zu dem Augenblicke, in welchem der Henker ihm das Herz aus des Brust riß, rief der Unglückliche bisweilen den Namen Jesus aus, dann lachte er wieder oder begann entsetzlich zuschreien, auch betrachtete er mehrere Male mit Aufmerksamkeit die blutenden Armstümpfe und die gräßlichen Wunden der Zangenrisse und hob sogar die vom Rade zerstoßenen Schenkel empor.
    Am Tage nach der Exekution wurde sein Haus der Erde gleich gemacht und eine hohe steinerne Säule daselbst errichtet, auf der in abscheulichen Reimen zu lesen war, welche Tat hier geschehen undauf welch Weise das erhabene Gericht sie zu sühen wußte.
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    Version #2, English: from "A Tragedy in the House Eisenbeiss in the Year 1606":

    From further testimonies, it is written that in the year 1606, he extinguished his whole family during a blood-rush. This deed found a cruel atone in the book "Ausgeburten des Menschenwahnesim Spiegel der Hexenprozesse und Autodafees"; (1893) from B. E. Konig it is cited:

    In Eliasbrunn, a village not far from Lobenstein in the Voigtlande, at the beginning of the 17th Century lived Hans Eisenbeiss, a wealthy landowner, happy spouse, father and a Christian man. His household was formed by his wife, six children, a servant and a maid.
    One day, on 28 April, 1606 early in the morning, Eisenbeiss was already showing signs of anxiety which became increasingly severe as the day unfolded to finally ending in complete insanity nearthe end of the day. The ill-starred Eisenbeiss, with ax in hand, stormed into the living room where his ten-year-old son, who just arrived back from school, was sitting at the table. Thederanged father inflicted such a severe blow on his Son's head, that his brain was splattered on to the wall. Then, the crazy man went to the chamber where he killed three of his children, oneof them still a baby. Then he grabbed his six-year-old daughter under the staircase, where he choked her. Then he stormed out to the courtyard and with his bloody ax and killed histwelve-year son who was tending after the cows. By this time the lunatic was running towards the garden, where he struck down his pregnant thirty-year-old wife and shortly after, his eighteenyear old maid.
    The lunatic had murdered his entire Household in less than ten minutes, with the exception of the servant. Immediately after this eight-fold murder, Eisenbeiss fled towards the nearest forestto look for the Servant. Before he could locate him, concerned people were already running after Eisenbeiss, who was then apprehended and turned over to the authorities.
    The lunatic answered with a dull smile all questions directed at him, and only once, when he probably had a clear moment, he said that the murder happened because his family and his sensewanted him to lower himself from landlord to servant.
    He was severely tortured and given a chance to indicate still another motive for his insane deed. Whatever he stated under this senseless torture had no importance. However, the judges tookgreat interest, and the record shows that the protocol did not remain without influence. This judgment gives a sad testimony of the inhumanity; for it is from judicial blindness, unyieldingminds and fanaticism that this act of vengeance was put together.
    On May 23rd, the lunatic was picked up from a tower or dungeon in the Lobensteiner Castle, was put in irons, forced into a wagon and brought to Eliasbrunn. Here, he was dropped off, tied witha with a cowhide-covered noose and then forcibly led back to his farm. While in the garden where Eisenbeiss committed the killings, he was burned eight times on the chest with glowing hottongs.
    The unbearable pain made him scream, but other times he would turn to the jurors with a foolish smirk on his face, while the people of the town were watching. Then, in that place, his handswere cut off, his thighs were beaten with heavy wheels, and while his body was still alive, his heart and guts were ripped from his chest and burned. The remainder of his body was cut in fourchunks, and each part was stabbed through four different spears before raising them up along local streets.
    In the garden, where Eisenbeiss killed his wife, a column was erected with the wheel used during the execution. The delinquent's head was used as the hub, and his hands were nailed on thecolumn. Up to the moment when the hangman tore his heart from the chest, the lunatic would shout the name "Jesus", and then he would laugh again or he would begin to scream. He would alsogaze several times studying the bleeding arm stumps and the horrible wounds left by the hot tongs and would raise the thighs crushed by the wheels.
    The day after the execution, his house was torn down and a stone column was erected in its place. The gruesome deed was engraved on this column in horrid rhymes, which told the way the courtsought equity in this case.

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