David CAESAR
David CAESAR
  • Né le 9 août 1524 - Harburg (Schwaben), Deutschland
  • Décédé le 3 septembre 1607 - Burtenbach/Schwaben,à l'âge de 83 ans
  • Pfarrer und Hofprediger
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David Caesar wurde auch Kayser, Kaiser, Keyser, Keysser genannt. Eine gedruckte Leichenpredigt, die von seinem Schwiegersohn Magister Tobias Halaicher verfasst und gehalten worden war, existiert in der Fürstlich Oetingen-Wallersteinschen Sammlung auf Schloss Harburg. (Hieraus stammen die u. g. Zitate.)David stammte aus Harburg, war 1543 an der Universität Wittenberg als "David Caesar Oettingensis" unter den "gratis inscripti" immatrikuliert und nahm 1546 an der Beerdigung Luthers teil. Er hat in Wittenberg "fleißig studiert, so vil Er Zeit und gelegenheit gehabt hat. Dann er, als ein gut arm gesell, mehrteil famulieren und andern dienen müssen, wie Er selbst offt vermeldet, doch ist Er seines auffrichtigen, ehrlichen wandels von gelehrten und andern leuthen gelobet und geliebet worden, jnmassen seine ehrliche testimonia, so Er von der Universitet, und Herrn Philippo [Melanchthon] selbsten gehabt und noch fürhanden sein, außweisen"; ist nach Luthers Tod "auff rath und gutachten seiner gutten Gönner und Freund heraußgezogen, jn mainung, ein stipendium zu erlangen und seine studia zu continuirn; ist aber vom Consistorio zu Onspach für tüchtig erkennet und nacher Brieschstatt ins Marggrafenland [Prichsenstadt bei Würzburg] zum Caplan oder Diacono verordnet worden";

Er war 1546 Kaplan, 1547 Diakonus in Prichsenstadt und wurde 1548 Pfarrer in Appetshofen.Dort wurde er von Graf Friedrich von Oettingen vertrieben und so zum "Märtyrer des Interims". Er floh 1548 nach Orlamünde und war dort 1548 Diakonus. 1549 immatrikulierte er sich an der Universität Jena zusammen mit seinem Bruder Sixtus, beide genannt als "Oetingensis, fratres et ministri Evangelij Christi", wurde dann jedoch zurückberufen nach Appetshofen. 1552 war er wegen der politischen Wirren der Zeit Pfarrer in Gansheim, 1555 wieder in Appetshofen und versorgte 1558-1563 zugleich Heroldingen und Schrattenhofen, "bis das Pfarrhaus wieder gebauet war". 1573 war er Pfarrer in Unterbalzheim (bei Biberach a.d.R.), 1579 (-1598) Pfarrer in Burtenbach (im Patronat der Schertlin); er resigniert 1598;Am 12.7.1556 war er als Pfarrer zu Appetshofen zusammen mit M. Georgius Kayser, Hofprediger zu Hohenhaus, Mitunterzeichner einer Supplikation von acht Oettingen'schen Patronatspfarrern an Graf Ludwig (XV.) von Oettingen zu Oettingen, in der diese, die nach dem Interim zerrütteten religiösen und sittlichen Zustände beklagen und Verbesserungsvorschläge machen ; es heißt hier u.a.: Fürstentum Hennenberg, David Caesar aus Oettingen, Pfarrer in Appetzhofen unter Graf Ludwig d.Ä. v. Oettingen, M. Philipp Caesar, Superintendent und Pfarrer der Kirche von Göttingen, Jacob Ulrich aus Nördlingen, Pfarrer in Memmingen, Balthasar Engelmair, Pfarrer in Walxheim in der Grafschaft Oettingen, Caspar Pistor aus Kirchheim, Pfarrer in Eub nahe Ansbach ;David Caesar erhielt einen Wappenbrief des Hochstifts Augsburg, datiert Conzenberg 23.12.1587, ausgestellt von Carl Baumgartner von und zu Baumgarten, Freiherr zu Hohenschwangau und Erbbach, Erbmarschall des Hochstifts Augsburg: "Ein gelben und Blauen Schildt zwerch abgetheilt, in dem Vndern und gelben Feld erscheint ein eysenfarbener Sporn zwischen zweyen blauen Sternen stehend. In dem obern vnd blauen Feld ein halb-gelber auffrecht-stehender Löw, mit rhoter außgeschlagener Zungen, vnd auffgeworfenem Schwantz / in seinen Clauen ein Visch haltend, Oben auf dem Schild ein zugethaner Stechhelm mit einem der Farben gewundenem Pausch geziert vnd mit einem gelben vnd blauen Helmdekhen, Oben auff dem Pausch erscheint wiederumb zwischen zweyen Püffelshörnern, so halb gelb vnd halb blau ein halb gelber auffrechtstehender Löw, in seinen Clauen ein Visch haltend, dem vndern gantz gleichförmig"Eine Abbildung (Holzschnitt) des Wappens findet sich in der Leichenpredigt, der auch folgende zusammenfassende Beschreibung David Caesars entstammt:"Er ist zwar so wol als andere kein Engel oder allerdings glaßlauter vnd gantz Engelrein gewesen, sonder hat auch seine naevos vnd infirmitates, Mängel vnnd gebrechen gehabt"; "so ist er von Natur (wie meniglich bewußt vnd jm wol in seinen trüebsalen von nöthen geweßt) nicht eines trawrigen, Melancholischen, sondern eines frölichen, leichtsinnigen, doch auffrichtigen, Christlichen gemüts gewesen, daß er sich fein zu acommodiren wissen, bey den frölichen sich auch frölich, ohn ergernus erzeigt, gern conversiret, bißweilen gesungen vnd manche kurtzweilige colloquia vnd gesprech gehalten, daß er vilen Ehrlichen leuthen, hoch vnd nider stands, sonders angenehm gewesen".

 Sources

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Johann CAESAR 1480-1543 Barbara ? 1475-1552
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David CAESAR 1524-1607


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