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Die Ahnentafel von Christian M. Bartels, BITTE RUNTERSCROLLEN.

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 Chronique familiale




Fragen zu  bestimmten Linien:

Oelze:

  • Blätter weiter ausfüllen
  • Geburts- u. Sterbedatum Karl Oelze sen.
  • Grabsteine i. Umgebung fotografieren, Kirk Barfelde, Hönze, Westfeld, Heinum, Ammensen, Förste, Eitzum (Ahrens, geb. Dat.), Wendhausen, Lehre, Essehof...

Bartels:

  • Wie sollen die beiden Bartels Höfe in Barfelde unterschieden werden? 1. alter Bartels-Hof, Mühlenstr. 2. Barfelde; ehemaliger Wiegering-Hof, Schulstr. 18, Barfelde 49??
  • Wo ist der Nachlass von Zwinkerella geblieben (insb. Fotos und Schriftstücke)?
  • Friedhöfe fotografieren: Barfelde, Förste, Westfeld, Ammensen, Heinum, Essehof,
  • Welche Personen sind ausgewandert? Es gibt bei Erika wohl Unterlagen über Lüer und Uhlenhaut.
  • woran ist Emmi Bartels/Kirk gestorben?
  • wer wusste, dass Hermann Bartels auch im II. Weltkrieg (insb. Frankreichfeldzug) war?
  • Heißt http://gw.geneanet.org/index.php3?b=cbartels&lang=de;p=benedicta+hedewig;n=bartam Bartam o. Bartram

Pretzell:

Allg. Fragen:

- alte Fotos heraussuchen und abscannen
- Verwandte sollen die Bilder prüfen (ob das wirklich die abgebildetetn Personen sind) und mit eigenen vergleichen.


Aufgaben:
- Verbindungen zu lebenden Verwandten herstellen (Irmgard, Stefanie Schirlo, Anne Schirlo (angeheiratet), Sabine Langer, Uhlenhaut, Heikes Kinder, Reitmanns ?
- alle Veröffentlichungen von Heinrich Lüer herausfinden (http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?C=321, http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss/db_inhalt.asp?C=347)
- alle Geschwister meiner vier Großeltern meines Vaters mit deren Nachkommen herausbekommen, dann weiter mit früheren Vorfahren

Verbindung zu diesem Personen aus dem Netz finden:
"1891 wird Pretzell als Rittergutsbesitzer in Langenhaken genannt." http://www.belgard.org/Ortsgesch/Wartenstein.htm
Standesbeamter Walter Frank und sein Vertreter Hans Ulrich Pretzell wohnten in Arnhausen. Oberlandjäger Miels sorgte von Groß Rambin aus für Ruhe und Ordnung.(http://www.belgard.org/Ortsgesch/Zwirnitz.htm), Amtsvorsteher Karl Griep und sein Vertreter Friedrich Ohlow kamen ebenso aus Arnhausen wie die Standesbeamten Walter Frank und Hans Ulrich Pretzell.(http://www.belgard.org/Ortsgesch/Roehlshof.htm)
Repzin: 1845 Besitzer Müller, 1851 Gustav Pretzell. (http://www.belgard.org/Ortsgesch/Repzin.htm)
 


Lexikon:
Ackermann, auch Vollspänner genannt, stand im 18. Jahrhundert in der bäuerlichen Hierarchie an erster Stelle. Er bewirtschaftete wenigstens 4 Hufen Land. Als höriger Großbauer war er seiner Grundherrschaft mit zwei Gespannen dienstverpflichtet. Die Bezeichnung Ackermann blieb auch nach der Bauernbefreiung gebräuchlich und wurde erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts von dem wenig schönen Begriff "Oeconom" abgelöst.

Anbauer wurde ein Kleinbauer genannt, der einen Kothof besaß, der zumeist mit Hof- und Gartenland ausgestattet war.

Brinksitzer wohnten am Dorfrande (Brink = Grenze) und besaßen ein kleines dörfliches Anwesen. Oft waren sie auch im gewerblichen Bereich tätig.

Kothsaß oder Kossath ist der Besitzer eines Kotten, einer Kate. In anderen Gegenden wird er auch Kötter genannt. Er besitzt nur ein kleines Haus und etwas Gartenland und verdingte sich auf größeren Höfen als Tagelöhner oder übte eine handwerkliche Tätigkeit aus. Es kommen deshalb oft die Bezeichnung Kothsaß und Zimmermann, Kothsaß und Schneider, Kothsaß und Maurer, Kothsaß und Leinweber und andere vor. In Stapelburg taucht 1677 einmalig die Bezeichnung Kothsaß und Kunstpfeiffer auf. Der Bezeichnung Kossath wird häufig auch noch das Attribut "Groß-" oder "Klein" vorangestellt, so daß wir also auch Groß- und Kleinkäthner finden. Als Synonyme finden wir auch den Häusler, der in der Regel, da er nur wenig Land und Vieh besaß, sich als Tagelöhner verdingen mußte, ebenso auch den Büdner, eine Bezeichnung, die auch für den Kleinkrämer gilt, der seine Ware in einer Bude feilbietet.

Halbspänner waren grössere hörige Bauern, die mit zwei Pferden zu Spanndiensten verpflichtet waren. Nach dem Ackermännern standen sie in der bäuerlichen Hierarchie an zweier Stelle.

Müller waren zumeist Pachtmüller, die, da der Pachtzins häufig vom Grundherren sehr hoch angesetzt wurde, kaum ihr Auskommen fanden und sich nach einigen Jahren neue Pachtungen suchen mußten. Z.B. in Stapelburg und Veckenstedt besaß der Graf zu Stolberg und Wernigerode als Grundherr die Mühlen und hatte sie in Zeitpacht vergeben. Die Müller hier nannten sich deshalb Hochgräfliche Mahlmüller.

Nachbarlicher Einwohner war eine Standesbezeichnung. Es handelt sich um die Kernbevölkerung einer Gemeinde, der "Altgemeinde", einen geschlossenen Personenkreis höherer Schicht im Gegensatz zu den Anbauer. Die nachbarlichen Einwohner, die kurz Nachbarn genannt wurden, genossen streng definierte Nachbarschaftsrechte, waren Anteilseigner des Gemeindeeigentums (Allmende und Forstrechte) und stellten die Kirchenältesten und Dorfschöppen. (s. auch Riegemann)

Pächter bildeten im 18./19. Jahrhundert einen besonderen Stand. Friedrich Wilhelm I. hatte bereits 1717 seine Kriegs- und Domänenkasse angewiesen, die Domänen weder dem Adel noch den Bauern zu verpachten. Es sollten vermögende Bewerber aus den Gewerbe- oder Beamtenfamilien bevorzugt werden. Der Grund lag darin, daß der König dem Adel kein ausreichendes ökonomisches Interesse zutraute, bei einer Verpachtung an Bauern befürchtete, sie würden auf Kosten ihrer eigenen Wirtschaft den Pachthof aussaugen. Die Pächter gehörten also nicht zu den Gutsherren, da ihnen das Land nicht gehörte, aber auch nicht zu den Bauern, da sie keine Hand- und Spanndienste leisten mußten. So bildeten sie einen Stand für sich.


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