Carl Wilhelm von Gustedt
  • Geboren am 21. November 1807 - Halberstadt
  • Verstorben am 7. Oktober 1877 - Berßel , Alter: 69 Jahre alt
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 Eltern

 Geschwister

 Halbbrüder und -schwestern

Von Seite Joachim Philipp von Gustedt, Herr auf Deersheim Bexheim und Dardesheim 1749-1814

 Notizen

Hinweis zur Person

"Carl von Gustedt wurde zunächst von Hauslehrern im väterlichen Hause in Deersheim, dann kurze Zeit in Hessen mit den Söhnen des dortigen Domänenpächters und Landdrosten Carl August von Schwartz zusammen unterrichtet. Später besuchte er das Gymnasium zu Halberstadt und Berlin. Von 1826-1828 studierte er in Heidelberg, wo er dem 1820 gegründeten Corps "Saxo-Borussia" angehörte Auch machte er von dort aus mit seinem ältesten Bruder Gustav zusammen Reisen in die Schweiz und nach Italien. Von Mai 1828 ab studierte er in Göttingen. Später pachtete er von der Vormundschaft Dardesheim, bis sein Bruder Gustav dasselbe 1836 bei der Erbauseinandersetzung der Geschwister übernahm. Carl von G. zog nun nach Deersheim zu seinem zweiten Bruder Eduard, wo er einige Jahre wohnte. Sodann lebte er einige Jahre in Osterwieck, auf der "Halbinsel" (am Nordwestausgang von Osterwieck gelegen).
Im Jahre 1842 kaufte er von der Familie von Rössing den Hauptteil (Oberhof und Unterhof) des dieser Familie seit Jahrhunderten gehörenden Lehngutes Berßel im Kreise Halberstadt für 130 000 Thaler. Dieses Gut bewirtschaftete er selbst bis zum Jahre 1860, von welchem Zeitpunkt an er es verpachtete, aber dort wohnen blieb. Er legte in Berßel den Park an und kultivierte den Berßelschen "Knüel", die "Wehnert-Remisen" und die hinter dem "Säberlah" und über den "Zillyteichen" gelegenen "Fruhmissenberge", wo er 1869 ein kleines Jagdhäuschen erbaute.
(Kanarienvogelzucht in Berßel, er trug "fuchtige Perrücke", hechtgraue Anzüge, Jeden Sonntagnachmittag war er in Deersheim zum Whistspielen; rauchte schlechte Zigarren und Pfeifen, den Tabak ließ er sich aus Zilly holen. Er sagte: "Kinder, die Sofa-Kissen fort" wenn er kam und sich ins Sofa setzte und sich das beste Kissen auf den Magen preßte, über den er oft klagte. Er bullerte sehr oft los, denn Widerspruch ertrug er nicht.)
Er starb unvermählt am 7. Oktober 1877 nach zweijährigem Leiden zu Berßel und wurde daselbst in dem von ihm erbauten Erbbegräbnisplatz im Garten begraben
Berßel hatte er noch in seinem letzten Lebensjahr zum Fideikommiß gemacht, und zu seinem Erben setzte er Ernst von Gustedt den ältesten Sohn seines verstorbenen Bruders Gustav ein."

  Fotos & Dokumente

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 Überblick vom Stammbaum

Rudolf von Gustedt, Herr auf Deersheim , Bexheim, Eilenstedt 1714-1783   Anna Rebekka von Münchhausen, Freiin von Münchhausen 1724-1775   Dietrich Ernst Georg von Spiegel zu Peckelsheim, Freiherr von Spiegel zu Peckelsheim 1738-1789   Sophie Caroline Marie von Brockdorff, Gräfin von Brockdorff 1748-1779
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Joachim Philipp von Gustedt, Herr auf Deersheim Bexheim und Dardesheim 1749-1814   Friederike Elisabeth Marianne von Spiegel zu Peckelsheim, Freiin von Spiegel zu Peckelsheim 1778-1856
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Carl Wilhelm von Gustedt 1807-1877



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