Edmund Carl von Gustedt
kgl.preuß. Forstmeister

  • Geboren am 29. Oktober 1848 - Deersheim
  • Getauft am 10. November 1848 - Deersheim
  • Verstorben am 12. Juni 1916 - Friedrichshagen , Alter: 67 Jahre alt
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 Eltern

 Eheschließungen, Kinder und die Enkelkinder

 Geschwister

 Notizen

Hinweis zur Person

"Edmund v. G. hatte zunächst Privatunterricht im väterlichen Hause, kam 1862 auf das Gymnasium zu Quedlinburg und bestand dort 1868 (als einziger der fünf Brüder) das Abiturientenexamen. Er widmete sich dem Forstfach und ging zunächst als Praktikant auf die Oberförsterei Rothenkirchen bei Einbeck, dann nach Lödderitz bei Köthen und Ostern 1870 auf die Forstakademie nach Minden.
Bei Ausbruch des Französischen Krieges trat er in das 10. Jägerbatallion in Goslar ein. Im Januar 1871 zum Leutnant befördert nahm er an fast allen Schlachten des 10. Armeekorps teil, so bei Gravelotte, Mars la Tour, Orléans u.a..Noch als Fähnrich erwarb er das Eiserne Kreuz, und daß dieses ihm wegen besonders tapferen Verhaltens verliehen wurde, beweist die Erzählung eines Waffengefährten, wonach seine Kompanie - als nach einem Gefecht an diese ein einziges Eisernes Kreuz kam, auf die Frage des Hauptmannes, wer dieses am meisten verdient habe - einstimmig rief: "Der Fähnrich von Gustedt!".
Nach Beendigung des Feldzuges zur Reserve versetzt, nahm er Ostern 1871 das Studium an der Forstakademie in Münden wieder auf und bestand im Juni 1873die erste forstliche Prüfung in Berling mit "Genügend". In Vorbereitung auf die große Staatsprüfung studierte er die Wirtschaftsführung einer großen Zahl von Oberförstereien in Preußen, so in Rogelwitz in Schlesien und in Schleusingen, in Nesselgrund im Glatzer Gebirge, in Pommern und in der Mark. Im Sommer 1875 machte er eine sechswöchentliche Übung mit seinem alten Batallion und war dann weiter tätig auf den Oberförstereien in Schkeuditz, Clarenthal und Königstein im Taunus und in Lauterberg im Harz. Zur Vorbereitung auf die Oberförsterprüfung ging er im Herbst 1875 nach Eberswalde auf die Forstakademie und bestand sein Examen im Frühjahr 1876 in Berlin mit "Genügend".
Nun nahm er Urlaub und studierte im Sommer in Heidelberg und im Winter 1876/77in Berlin Rechts- und Staatswissenschaften, um im Frühjahr 1877als Hilfsarbeiter an der Königlichen Hofkammer in Berlin angestellt zu werden. Johanni 1878 erhielt er die selbständige Verwaltung der Kron-Fidkeikomiß Oberförsterei Bischdorf bei Rosenberg in Oberschlesien. Am 1.10.
1882 bekam er die jagdlich und forstlich ausgezeichnete, allerdings sehr abgelegene Oberförsterei Neu-Glienicke bei Rheinsberg in der Mark. Hier blieb er - trotz der 1893 erfolgten Ernennung zum Forstmeister - bis zum Oktober 1895, wo er nach der Oberförsterei Hangelsberg bei Fürstenwalde i. Mark versetzt wurde. Diese verwaltete er bis 1. April 1916, obwohl er - seit 1913 an einem mit Schwindelanfällen verbundenen Nierenleiden erkrankt - zum 1. November 1914 seine Versetzung in den Ruhestand beantragt hatte. Wenige Wochen nach seiner Pensionierung starb er in Friedrichshagen bei Berlin, wohin er sich zurückgezogen hatte, an diesem Nierenleiden."

  Fotos & Dokumente

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 Überblick vom Stammbaum

Joachim Philipp von Gustedt, Herr auf Deersheim Bexheim und Dardesheim 1749-1814   Friederike Elisabeth Marianne von Spiegel zu Peckelsheim, Freiin von Spiegel zu Peckelsheim 1778-1856   Carl Ludwig Adam Friedrich von Flemming, Graf von Flemming 1783-1866   Sophie Charlotte Wilhelmine Amalie von Hardenberg, Freiin von Hardenberg 1792-1865
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Eduard Karl von Gustedt, Fideikommißherr auf Deersheim , Bexheim und Schackenhof (Schakenhof), Kr. Gerdauen, Ostpreußen 1806-1875   Antonie Marianne Wilhelmine von Flemming, Gräfin von Flemming 1822-1907
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Edmund Carl von Gustedt, kgl.preuß. Forstmeister 1848-1916



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