Gustav Friedrich Werner von Gustedt
Herr auf Dardesheim Badersleben und Rhoden

  • Geboren am 27. August 1804 - Halberstadt
  • Verstorben am 28. Dezember 1859 - Dardesheim , Alter: 55 Jahre alt
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 Eltern

 Eheschließungen, Kinder , die Enkelkinder und die Urenkel

 Geschwister

 Halbbrüder und -schwestern

Von Seite Joachim Philipp von Gustedt, Herr auf Deersheim Bexheim und Dardesheim 1749-1814

 Notizen

Hinweis zur Person

"Gustav v. Gustedt erhielt den ersten Unterricht im väterlichen Hause von Hauslehrern und besuchte dann die Gymnasien zu Braunschweig, Schulpforta und Halberstadt. Nach Absolvierung des Gymnasiums studierte er in Göttingen und Heidelberg, von wo er Reisen nach der Schweiz und Italien machte. Nachdem er zum "Dr. jur." promoviert war und seine juristischen Examina bestanden hatte, arbeitet er als Referendar auf der Regierung zu Magdeburg und beim Landratsamt zu Quedlinburg. Inzwischen war er auch Landwehroffizier bei den Landwehrulanen in Halberstadt geworden (März 1831 Sekondeleutnant, Dez. 1845 Premierleutnant der Landwehr 2. Aufgebotes)
Bei der Erbauseinandersetzung mit seinen Geschwistern im Jahre 1836 übernahm er das von seinem Vater in der Westfälischen Zeit (1812) billig gekaufte Rittergut Dardesheim; hier baute er das Wohnhaus um und legte den Garten an. Später kaufte er das Klostergut Badersleben (Marienbeck) und das Rittergut Rhoden am Fallstein. In Badersleben gründete er 1846 eine vortreffliche Ackerbauschule für Bauernsöhne, die sehr segensreich wurde.
Als der derzeitige Landrat des Kreises Halberstadt, Graf Kleist von Nollendorff, der Schwager Gustavs, im Jahre 1844 sein Amt niederlegte, um auf seine Ostpreußische Begüterung Knauten zu ziehen, wurde Gustav v. G. zum Landrat gewählt, und das Landratsamt, welches bis dahin in Osterwieck gewesen war, nach Dardesheim verlegt. Der Kreis Halberstadt hat seiner unermüdlichen Tätigkeit viel zu verdanken, namentlich den Ausbau vieler Wege zu Kommunalchausseen. (Ebenfalls: Einführung der Seidenraupenzucht - sehr schöne Seide, aber zu teuer, deshalb wurde sie bald wieder aufgegeben, Anlage von Maulbeerbäumen entlang der Chausseen, Anbau von Tabakpflanzen)
Auch in die erste Preußische Kammer wurde Gustav v. G. gewählt und brachte einen Winter in Berlin zu; außerdem war er Abgeordneter des Provinziallandtages zu Merseburg.
Gustav ist oft von Dardesheim nach Deersheim zu Besuch gefahren (manchmal wöchentlich), aber meistens nur er und die Kinder, die Frau war etwas eigentümlich und menschenscheu.
Er starb am 28. Dezember 1859 zu Dardesheim und wurde auch dort begraben".

  Fotos & Dokumente

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 Überblick vom Stammbaum

Rudolf von Gustedt, Herr auf Deersheim , Bexheim, Eilenstedt 1714-1783   Anna Rebekka von Münchhausen, Freiin von Münchhausen 1724-1775   Dietrich Ernst Georg von Spiegel zu Peckelsheim, Freiherr von Spiegel zu Peckelsheim 1738-1789   Sophie Caroline Marie von Brockdorff, Gräfin von Brockdorff 1748-1779
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Joachim Philipp von Gustedt, Herr auf Deersheim Bexheim und Dardesheim 1749-1814   Friederike Elisabeth Marianne von Spiegel zu Peckelsheim, Freiin von Spiegel zu Peckelsheim 1778-1856
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Gustav Friedrich Werner von Gustedt, Herr auf Dardesheim Badersleben und Rhoden 1804-1859



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