• Geboren am 18. Februar 1839 - Garden
  • Verstorben am 23. Januar 1905 - Neuhausen bei Koenigsberg / Preussen , Alter: 65 Jahre alt

 Eltern

 Eheschließungen und Kinder

 Geschwister

 Notizen

Hinweis zur Person

"Otto v. G. besuchte das Gymnasium zu Marienwerder bis zur Untersekunda (?), war dann eine Zeitlang auf einer Landwirtschaftsschule in Jena (Memoiren S. 354). (Auseinandersetzungen der Eltern wegen der Erziehung von Otto. Der Vater warf diesem Faulheit vor, die Mutter führte die Schulschwierigkeiten auf sein Kränkeln zurück und nahm ihn in Schutz).
1859 trat er in das 1. Leibhusarenregiment in Danzig-Langfuhr ein und wurde 1860 Offizier. (als Soldat tollkühner Reiter, guter Jäger, führte "tolles" Leben, Zusammenbruch). Er mußte 1862 wegen einer Lähmung den Abschied nehmen. Viele Kuren und ein Aufenthalt in Algier stellten ihn jedoch wieder her. Nach dem Tode seines Vaters (1864) wohnte er bei seiner Mutter in Berlin und Potsdam.
Den Böhmischen Feldzug machte er bei seinem alten Regiment mit, und trat 1867 wieder aktiv in die Armee ein; er wählte sich jetzt das Leibgarde-Husarenregiment in Potsdam zum Eintritt.Den Krieg machte er als Ordonnanzoffizier des Kronprinzen von Preußen, des nachmaligen Kaisers Friedrich III. mit und erhielt das Eiserne Kreuz und mehrere andere Orden. (Auszeichnung - nach Schlacht bei Wörth - Otto kämpfte mit dem Säbel, den ihm sein Großvater Jerome geschenkt hatte - Memoiren S. 414). Die Kapitulation von Sedan am 2. September 1870 unterschrieb König Wilhelm in Ermangelung eines Tisches auf Otto v. Gustedt Säbeltasche, über welche Episode er sehr nett in seinen Briefen aus dem Felde berichtet. Im Herbst 1871 wurde er in das Badische Leibdragonerregiment in Mannheim versetzt, wo er jedoch nicht lange blieb, sondern Adjutant des Kronprinzen von Preußen wurde. 1872 wurde er Premier-Leutnant. Schwere Verwundung bei einem Pistolenduell, für welches er sich dem Kronprinzen zur Verfügung gestellt hatte. (Memoiren S.423ff) Die Jahre 1873/74 mußte er seiner Gesundheit wegen im Süden zubringen.
1875 trat er wieder in das Badische Regiment, das jetzt in Schwetzingen lag, ein und wurde 1877 als Rittmeister in das 9. Dragonerregiment nach Metz versetzt. Im Sommer 1882 nahm er wegen seines Gesundheitszustandes seinen Abschied und lebte anfangs in Berlin, dann in Hessenwinkel bei Erkner und zuletzt wohnte er wohl bei seinem Bruder Werner in Lablacken, wo er auch starb."

  Fotos & Dokumente

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 Überblick vom Stammbaum

Joachim Philipp von Gustedt, Herr auf Deersheim Bexheim und Dardesheim 1749-1814   Friederike Elisabeth Marianne von Spiegel zu Peckelsheim, Freiin von Spiegel zu Peckelsheim 1778-1856   Jérôme Bonaparte, König von Westfalen Prinz von Montfort 1784-1860   Diane Waldner von Freundstein, Gräfin Waldner von Freundstein 1788-1844
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Werner von Gustedt, Mitglied des preuß. Landtags 1813-1864   Jenny Catharina Jérômeé von Pappenheim, Hofdame der Großherzogin Marie Pawlowna von Sachsen-Weimar 1811-1890
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Otto Wilhelm von Gustedt 1839-1905



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