Herr auf Schakenhof

  • Geboren am 27. Januar 1843 - Deersheim
  • Verstorben am 3. Februar 1898 - Schakenhof Kreis Gerdauen, Ostpreussen , Alter: 55 Jahre alt
  • Offizier

 Eltern

 Eheschließungen

 Geschwister

 Notizen

Hinweis zur Person

"Rudolf von Gustedt kam schon mit 10 Jahren in das Kadettencorps nach Bensberg. Hier wurde er infolge Scharlachs augenkrank und kam deswegen nach Quedlinburg auf das Gymnasium. Er hatte allerdings großes Heimweh, saß daß er wieder fortgenommen wurde. Im Jahre 1861 kam er zu einem Major von Pelchrzim nach Wittenberg, und - bei dessen Umzug nach Stettin - mit dorthin, um sich auf das Fähnrichexamen vorzubereiten. Dieses bestand er
1862 und er trat dann bei den Westfälischen Dragonern (Nr. 7) in Stendal ein. Von da kam er nach Erfurt auf die Kriegsschule und wurde im November 1863 Leutnant.
Im Dänischen Feldzuge von 1864 rückte er im Januar mit seinem Regiment aus, kam dabei bis zum Limfjord in Jütland und kehrte im Herbst wohlbehalten nach Stendal in seine Garnison zurück.
Den Böhmischen Feldzug, zu dem er im Mai 1866 mit seinem Regiment ausrückte, überstand er auch glücklich und machte dabei die Schlachten bei Münchengrätz und Königgrätz sowie die große Parade bei Gänserndorf unweit von Wien mit. Am 23. September kehrte er über Prag mit seinem Regiment nach Stendal zurück.
Gleich darauf wurde er in ein neu formiertes Dragoner Regiment (Nr. 16), das in Northeim und Einbeck in Garnison kam, versetzt und kam zu einer Schwadron nach Einbek. Hier blieb er mit Ausnahme der Jahre 1867-1868, in denen er nach Hannover zur Reitschule kommandiert wurde, bis zum.... 1868 war er Premierleutnant geworden. Sein Regiment gehörte zum 10. Armeekorps und so machte er die Schlachten am 16. Und 18. August um Metz, dann die Belagerung von Metz mit. Ferner noch mehrere Schlachten, so bei Orleans, Blois u.sw.. Mit dem Eisernen Kreuz kehrte er auch aus diesem, seinem dritten Kriege unversehrt zurück.
Noch im Juli 1871 wurden die 16. Dragoner nach Lüneburg versetzt, jedoch auf dem Marsche dorthin erfuhr Rudolf, daß er zu den 2. Badischen Dragonern (Nr. 21) in Bruchsal versetzt sei. Dorthin begab er sich im August 1871. Obwohl er sich als Norddeutscher nicht in Süddeutschland wohlgefühlt hat, blieb er in Bruchsal beim Regiment bis zum Sommer 1876, wo er den Range eines Rittmeisters erhielt.
Als sein Vater am 13. März 1875 starb, erbte er das Gut Schakenhof im Kreis Gerdauen in Ostpreußen (6000 Morgen). Hier lebte Rudolf nur in den Sommermonaten, während er bis zum Jahre 1892 die Winter in Deersheim bei seiner Mutter auf dem Mutterhof zubrachte. Das Gut Schakenhof verbesserte er durch Ankauf von Wald und baute 1877 das Herrenhaus um. Auch baute er 1882 das abgebrannte Vorwerk Grüneberg neu auf.
Rudolf starb 1898 nach kurzer Krankheit (Lungenentzündung). (Nach einer Erzählung von Carl-Gustav v. G. soll er folgendermaßen zu Tode gekommen sein: Er, der sonst nie in die Ställe zu gehen pflegte, ging ausnahmsweise einmal in den Kuhstall, und zwar ging er auf der Rampe an den Futterkrippen entlang. Dabei hat ihn eine Kuh, die ihr Kalb wohl bedroht glaubte, mit den Hörnern vor den Leib gestoßen. Das Gut Schakenhof vermachte er seinem jüngeren Bruder Bernhard, den Nießnutz daran behielt jedoch seine Witwe zeit ihres Lebens."

  Fotos & Dokumente

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 Überblick vom Stammbaum

Joachim Philipp von Gustedt, Herr auf Deersheim Bexheim und Dardesheim 1749-1814   Friederike Elisabeth Marianne von Spiegel zu Peckelsheim, Freiin von Spiegel zu Peckelsheim 1778-1856   Carl Ludwig Adam Friedrich von Flemming, Graf von Flemming 1783-1866   Sophie Charlotte Wilhelmine Amalie von Hardenberg, Freiin von Hardenberg 1792-1865
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Eduard Karl von Gustedt, Fideikommißherr auf Deersheim , Bexheim und Schackenhof (Schakenhof), Kr. Gerdauen, Ostpreußen 1806-1875   Antonie Marianne Wilhelmine von Flemming, Gräfin von Flemming 1822-1907
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Rudolf Carl von Gustedt, Herr auf Schakenhof 1843-1898



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