Werner von Gustedt
Mitglied des preuß. Landtags

  • Geboren am 14. Oktober 1813 - Braunschweig
  • Verstorben am 1. Oktober 1864 - Halberstadt , Alter: 50 Jahre alt
  • Beigesetzt am 3. Oktober 1864 - Deersheim
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 Eltern

 Eheschließungen, Kinder , die Enkelkinder und die Urenkel

 Geschwister

 Halbbrüder und -schwestern

Von Seite Joachim Philipp von Gustedt, Herr auf Deersheim Bexheim und Dardesheim 1749-1814

 Notizen

Hinweis zur Person

"Werner v. G. hatte zunächst Unterricht in Deersheim von Hauslehrern (u.a. beim nachherigen, langjährigen Pastor Cherubim in Rohrsheim) und kam dann frühzeitig mit seinem Bruder Karl zusammen nach Berlin auf das Joachimsthalsche Gymnasium und in Pension zu einem Professor Pfund. Sein Wunsch, die Offizierslaufbahn einzuschlagen, konnte nicht in Erfüllung gehen, da bei ihm ein Arm gelähmt war. Dies wurde zwar später in Teplitz durch Badekuren und mehrjährige Reisen geheilt. Er studierte in Berlin und Leipzig Jura. Im Jahre 1837 kaufte er sich die Herrschaft Garden bei Deutsch Eylau in Westpreußen und wohnte hier bis zum September 1852. In diesem Jahr wurde er Landrat im Kreis Rosenberg in Westpreußen und mußte in die kleine Kreisstadt Rosenberg ziehen. Er verpachtete deshalb Garden und kaufte sich ein kleines Gut vor den Toren Rosenbergs.Hier baute er sich ein hübsches Haus mit einem Park am See. Noch ehe er Landrat wurde, war er schon Kreisdeputierter, Landschaftsrat und Chausseendirektor, da er großes Interesse für öffentliche Angelegenheiten hatte. So baute er z.B. die erste Chaussee in der dortigen Gegend und trug sich mit dem Gedanken, Sparkassen und Krankenhäuser anzulegen.
Auch wurde er (zum 2. Mal) 1852 in die zweite preußische Kammer als Abgeordneter gewählt. Als im Jahre ...sein ältester Bruder Gustav, der Landrat in Halberstadt war, gestorben war, wurde Werner v. G. zum Landrat des Halberstädter Kreises gewählt. Er nahm die Wahl an und kehrte gern in die Heimat zurück. Im Sommer 1860 zog er nach Halberstadt und übernahm auch die Vormundschaft über sämtliche unmündige Kinder seines Bruders Gustav, die bis dahin sein zweiter Bruder Eduard geführt hatte. Seine sämtlichen Besitzungen in Preußen verkaufte er in den folgenden Jahren.
Er starb schon am 1. Oktober 1864 zu Halberstadt nach kurzer Krankheit, die er sich wahrscheinlich auf einer Reise nach Italien, Algerien, Konstantinopel und Griechenland zugezogen hatte, und wurde in Deersheim auf dem Dorffriedhof zu Füßen seiner Eltern beerdigt."

  Fotos & Dokumente

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 Überblick vom Stammbaum

Rudolf von Gustedt, Herr auf Deersheim , Bexheim, Eilenstedt 1714-1783   Anna Rebekka von Münchhausen, Freiin von Münchhausen 1724-1775   Dietrich Ernst Georg von Spiegel zu Peckelsheim, Freiherr von Spiegel zu Peckelsheim 1738-1789   Sophie Caroline Marie von Brockdorff, Gräfin von Brockdorff 1748-1779
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Joachim Philipp von Gustedt, Herr auf Deersheim Bexheim und Dardesheim 1749-1814   Friederike Elisabeth Marianne von Spiegel zu Peckelsheim, Freiin von Spiegel zu Peckelsheim 1778-1856
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Werner von Gustedt, Mitglied des preuß. Landtags 1813-1864



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