Ernst Carl Albert von Gustedt
Dr. jur.

  • Geboren am 9. Oktober 1845 - Dardesheim
  • Verstorben am 30. Mai 1924 - Berssel , Alter: 78 Jahre alt
2 Medien verfügbar 2 Medien verfügbar

 Eltern

 Eheschließungen, Kinder , die Enkelkinder und die Urenkel

 Geschwister

 Notizen

Hinweis zur Person

"Ernst von Gustedt wurde zunächst von Hauslehrern unterrichtet und kam dann auf die Ritterakademie in Brandenburg, besuchte von 1860-64 das Gymnasium zu Quedlinburg und bestand im Herbst 1865 das Abiturexamen an dem Domgymnasium zu Halberstadt, wohin er 1864 gekommen war. Nun ging er nach Heidelberg auf die Universität und trat in das Corps "Saxo-Borussia", dem auch sein Onkel Carl angehört hatte, ein. In Heidelberg studierte er bis Sommer-Semester 1867und ging dann nach Göttingen, wo er in das Corps "Saxonia" eintrat. Hier blieb er ein Semester (W.S. 67/68) und ging dann im Sommer-Semester wieder nach Heidelberg und verbrachte seine letzten Semester bis1869 wieder in Göttingen und machte dort auch sein Referendarexamen. In Heidelberg war er zum Dr. jur. promoviert. In Heidelberg war er dreimal erster Chargierter seines Corps, ebenso in Göttingen. Im Oktober 1869 trat er als Einjährig-Freiwilliger in das Königshusarenregiment (Nr. 7) in Bonn ein und war gleichzeitig zwei Semester lang aktiv und erster Chargierter in dem Corps "Borussia" in Bonn.
Als im Sommer 1870 der Krieg mit Frankreich ausbrach, war sein Regiment eines der ersten, das die französiche Grenze überschritt.
Bei der Belagerung von Metz zog er sich ein nervöses Fieber zu und ging auf sechs Wochen nach Halberstadt zum Erholungsurlaub. Ende November kam er ins Feld zurück und kehrte nach Friedensschluß im Oktober 1870 glücklich als Leutnant heim. Einmal wurde ihm sein Pferd unter dem Leibe erschossen, und er bekam einen Prellschuß am Bein. Auch bekam er das "Eiserne Kreuz". Während des Waffenstillstandes war er von Frankreich aus für kurze Zeit in England.
Nach Friedenschschluß wurde Ernst von Gustedt in das Gardehusarenregimment in Potsdam versetzt. Im Jahre 1875 nahm er den Abschied und arbeitet ein Jahr lang am Landratsamt zu Oschersleben. 1874 hatte er sich mit seiner Mutter und seinen Geschwistern über die Hinterlassenschaft seines Vaters, der 1859 gestorben war, auseinandergesetzt. Dabei war das Gut Rhoden verkauft worden und Ernst übernahm die Güter Dardesheim und Badersleben und verpachtete sie.
1876 war er im Halberstädter Wahlbezirk in das Abgeordnetenhaus gewählt worden. Auch war er einige Jahre Kreisdeputierter von Halberstadt und dem Kreise Wernigerode und Oschersleben und wurde Provinziallandtagsabgeordneter.
Im Herbst 1877 erbte Ernst von Gustedt von seinem Onkel Carl den Oberhof des Rittergutes Berßel, wozu er später den sogenannten Mittelhof zukaufte. Den Oberhof ließ er noch bis zum 1. März 1882 in Pacht, an welchem Zeitpunkt er den Oberhof selbst bewirtschaftete, den Mittelhof aber bis 1. Juli 1902 verpachtete. Von da an bewirtschaftete er das ganze Rittergut selbst bis zum Jahre...., in welchem es sein Sohn Carl-Gustav übernahm. Außerdem hatte er sich im Sommer 1879 ein Jagdgut Imlau (in den Salzburger Alpen) gekauft, das er aber 18... wieder verkaufte.
Seit 1887 war er Vorsitzender der Landschaftsdirektion der Provinz Sachsen, im Januar 1899 erhielt er den Titel Generallandschaftsdirektor. Im Jahre 1898 wurde er Ritter des Johanniterordens."

  Fotos & Dokumente

{{ media.title }}

{{ media.short_title }}
{{ media.date_translated }}

 Überblick vom Stammbaum

Joachim Philipp von Gustedt, Herr auf Deersheim Bexheim und Dardesheim 1749-1814   Friederike Elisabeth Marianne von Spiegel zu Peckelsheim, Freiin von Spiegel zu Peckelsheim 1778-1856   Carl Ludwig Adam Friedrich von Flemming, Graf von Flemming 1783-1866   Sophie Charlotte Wilhelmine Amalie von Hardenberg, Freiin von Hardenberg 1792-1865
| | | |






| |
Gustav Friedrich Werner von Gustedt, Herr auf Dardesheim Badersleben und Rhoden 1804-1859   Clementine Henriette Charlotte Luise von Flemming, Gräfin von Flemming 1820-1913
| |



|
Ernst Carl Albert von Gustedt, Dr. jur. 1845-1924



  1. gw_v5_tour_1_title

    gw_v5_tour_1_content

  2. gw_v5_tour_2_title (1/7)

    gw_v5_tour_2_content

  3. gw_v5_tour_3_title (2/7)

    gw_v5_tour_3_content

  4. gw_v5_tour_3bis_title (2/7)

    gw_v5_tour_3bis_content

  5. gw_v5_tour_4_title (3/7)

    gw_v5_tour_4_content

  6. gw_v5_tour_5_title (4/7)

    gw_v5_tour_5_content

  7. gw_v5_tour_6_title (5/7)

    gw_v5_tour_6_content

  8. gw_v5_tour_8_title (6/7)

    gw_v5_tour_8_content

  9. gw_v5_tour_7_title (7/7)

    gw_v5_tour_7_content

  10. gw_v5_tour_9_title

    gw_v5_tour_9_content