• Né le 31 octobre 1624 (jeudi) - Lüneburg
  • Décédé le 15 février 1686 (vendredi) - Rostock , à l’âge de 61 ans
  • Arzt

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 Chronologie


 Notes

Notes individuelles


Name Prefix: Prof. Dr. med
Dr. und Prof. math. und med. in Rostock. Senior der medizinischen
Fakultät der
Universität Rostock 16??, Stadtphysikus, herzoglich mecklenburgischer Rat und
Leibarzt


Im dritten Jahr seines Lebens verlor Johannes seinen Vater, der Stadt-Physikus zu
Lüneburg war, an der Pest, deswegen kam er schon früh aus dem Elternhause fort und
zwar zu einem Bruder seiner Mutter, Christian Kellermann in Rostock. Dieser
nahm den Neffen sehr gut in seiner Familie auf und sorgte auch für den besten
Unterricht.
Sein liebster Lehrer war der Magister Johannes Nicolai, welcher sich
für den klugen und fleissigen Knaben besonders interessierte. Nach neunjährigem
Aufenthalte in Rostock war Johannes für das Studium reif geworden, doch wollte
sein Onkel Kellermann seinen noch recht jungen Neffen, der erst das 18. Jahr
erreicht hatte und von zarter Constitution war, noch nicht auf die Universität
geben und sandte ihn deshalb für 2 Jahre auf die Gelehrtenschule zu Lübeck,
wo er sich in den classischen Sprachen vervollkommnete. Im Jahre 1644 ging
J.B. nach Wittenberg, um daselbst auf Wunsch seiner Mutter und seines Onkels
mit seinem älteren Bruder Lucas (später Superintendent zu Ratzeburg) zusammen
Theologie zu studieren. Doch sagte dieses Fach dem jungen Manne bald nicht mehr
zu. Er hörte daher ausser den theologischen Vorlesungen auch medicinische
und mathematische, und als er 1647 nach Leipzig übergesiedelt war, liess er
sich bei der medicinischen Facultät immatriculieren. In Greifswald promovierte
er 1648 zum doctor medicinae cum laude, und machte dann eine Reise nach
Holland und England. Nach seiner Rückkehr practisierte J.B. zunächst in
Hamburg, wo er in der Familie des bedeutenden Arztes Langwedel viel verkehrte,
hierauf in Rostock, woselbst er sich auf Veranlassung seiner nach dort übergesiedelten
Mutter niederliess und am 14. October 1649 mit Sophia Hedwig Wolfrath vermählte.
1654 erhielt Bacmeister die erledigte Stelle eines Professors für Medicin,
1665 auch die für Mathematik, und bekleidete im Laufe der Jahre sechs Mal das
Amt des Rectors sowie drei Mal das des Pro-Rectors der Universität Rostock.
Am 2. August 1677 wurde die Stadt Rostock durch eine furchtbare Feuersbrunst
verheert, die 800 Gebäude, darunter auch sein schönes, massives in der
Koesfelderstrasse belegenes Wohnhaus zerstörte, wobei er ausser seiner
aus 4000 Bänden bestehenden, recht werthvollen Bibliothek auch seine ganze,
sonstige Habe verlor! J.B., der im Jahre zuvor durch den Verlust seiner Gattin
schwer betroffen war, wurde durch diesen zweiten Schicksalsschlag mit seinen meistens
noch unversorgten Kindern in grosse Bedrängnis versetzt, da es ihm und den
Seinigen am nothwendigsten mangelte. Doch mit pecuniärer Hilfe seitens der
Verwandten und des Herzogs von Mecklenburg gelang es J.B., sich wieder ein Heim
zu gründen. Im Interesse seiner Kinder entschloss er sich zu einer zweiten
Heirath mit Maria von Thienen geb. Maibom, einer bemittelten Witwe, welche am
23. April 1678 zu Rostock stattfand. Doch dieser Ehebund war nicht von langer
Dauer, denn B's zweite Gemahlin starb schon am 25. Juni 1683 zu Rostock, ohne eigene
Kinder zu hinterlassen. Nach ihrem Tode suchte er, sich in seiner wieder vereinsamten
Häuslichkeit nicht wohl fühlend, durch rege, amtliche und wissenschaftliche
Thätigkeit Ablenkung zu finden. -- Am 10. februar 1686 erkrankte J.B., da er aber als
Arzt sehr bald das bedenkliche seines Zustandes erkannte, so liess er sich von
seinem Freunde Franciscus Wolfius, Dr. und Professor der Theologie, durch geistlichen
Zuspruch auf sein Ende vorbereiten. Er verschied am (14.) 13. Februar 1686 zu
Rostock. -- Lebenslauf Nr. 9

GEBURT: studiert in Wittenberg, in Rostock,1642 in Greifswald, dann in Leiden.
1649 Arzt in Rostock, 1654 Professor der Medizin und Mathmatik ebd. (Ratsprofessur),
1665 Professor der Medizin und höheren Mathematik ebd. ( Herzogl. Professur).
Fürstlich mecklenburgischer Leibarzt und Rat.

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 Aperçu de l'arbre

Lucas I Bacmeister 1530-1608   Johanna Bording 1544-1584   Johannes Kellermann 1547-1598   Dorothea Jüngling 1550-1626
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Mathäus Bacmeister 1580-1626   Sophia Kellermann 1590-1657
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Johannes Bacmeister 1624-1686



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