• Né le 9 août 1646 (jeudi) - Otterndorf
  • Décédé le 14 mai 1704 (mercredi) - Travemünde , à l’âge de 57 ans

 Parents

 Union(s) et enfant(s)

 Frères et sœurs

 Notes

Notes individuelles

Diakon u.Pastor zu Travemünde


Als S. im zweiten Lebensjahre stand, nahmen ihn seine Eltern mit nach Lübeck, wo
seine Grosseltern wohnten. Im grosselterlichen Hause erkrankte der Knabe an
einem grossen Geschwür am Halse, welches operiert wurde und blieb unter der Obhut
seiner Grosseltern, als seine Eltern die Heimreise antraten, auf dringenden
Rath des ihn behandelnden Arztes zurück, der die Folgen der beschwerlichen
Reise nach Otterndorf für seinen kleinen, überaus schwächlichen Patienten
mit Recht fürchtete. S. gedieh unter der Fürsorge der Grosseltern verhältnismässig
gut und blieb fortan bei ihnen, weil sie sich von dem
klugen, bescheidenen Knaben nicht mehr trennen wollten. Als er älter wurde, erhielt er
bis zu seinem 13. Lebensjahre Privat-Unterricht von seinem Grossvater, dem Rector
Sebastian Meyer, dann nahm dieser seinen Enkel in die von ihm geleitete
höhere Schule auf, die der Knabe auch noch nach dem 12. Februar 1664 erfolgten
Tode seines Grossvaters besuchte. Im September 1665 bezog er die Universität Rostock,
wo er unter der Leitung
seines Onkels Johannes Bacmeister (V) theologische und philosophische Studien
betrieb. Nach einer am 30. Januar 1669 gut bestandenen theologischen Disputation
verliess S. im Mai Rostock, um sich Wittenberg, Jena und Leipzig anzusehen.
Von der Universität Leipzig aus reiste er Mitte August zu seinem Onkel Nicolaus Mayer,
der Advocat in Ratzeburg war, und nahm Mitte October eine Hauslehrerstelle bei einem
Lübecker Handelsherrn Nicolaus Dette an, die er bis 1674 bekleidete.
Auf den Rath eines Freundes seines verstorbenen Vaters, des Pastors Johannes Nicolai,
entschloss sich S.B. öffentlich in Lübeck zu predigen, doch bereitete ihm
anfänglich seine grosse Blödigkeit grosse Schwierigkeiten. Durch häufiges Predigen
überwand er jedoch dieses Hinderniss, wurde als ein
guter Kanzelredner bekannt und daher von der Gemeinde des unweit Lübeck liegenden Ortes
Travemünde am 6. April 1676 zum Pastor erwählt, wo er 28 jahr amtierte. Am 4. Dezember
1676 heiratete S.B. die älteste Tochter seines verstorbenen Amtsvorgängers, Elsabe
van Reyter, aus einem des lutherischen Glaubens willen aus Braband ausgewanderten
Adelsgeschlechte
stammend, die ihm drei Söhne und eine Tochter schenkte. Obgleich
Bacmeister vielfach kränklich war, so zeigte er sich amtlich doch sehr thätig
und fürsorglich für seine Gemeinde, so dass er mit Recht auch ein guter
Seelsorger genannt werden konnte. In seinen Mussestunden schriftstellerte er fleissig,
aus seiner Feder stammen mehrere genealogische Arbeiten, die sich zum Theil auf seine
speciellen Vorfahren, und die Familie
Bacmeister im allgemeinen beziehen, denn die vom verfasser für diese Biographie
sonst noch benutzten Quellen geben an, dass er auch ``tabula genealogica
Bacmeisterorum (Stammbaum?) aufgestellt habe. Seine beiden letzten Werke
konnte er wegen andauerndem,
schweren Leiden nicht mehr selbst herausgeben, dies
führte, wie er bestimmt hatte, sein Sohn Johannes (VII), Dr. und Professor der
Medicin an der Universität Tübingen, aus (nach
Moller's Cimbia litterata). Wie soeben
gesagt, war S.B. zuletzt sehr leidend, seit Mitte Dezember 1702 konnte er sein
Schmerzenslager nicht mehr verlassen, so dass der Tod für ihn eine Erlösung
von seinen grossen Schmerzen war. Er starb am 14. Mai 1704 in Travemünde,
umgeben von den Seinen im gläubigen Vertrauen auf seinen Heiland. -- Lebenslauf Nr. 11


Bereitet vier Jahre lang seinen Vetter Matthäus Diederich (1668-1701) auf das
Studium vor.

  Photos & documents

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 Aperçu de l'arbre

Mathäus Bacmeister 1580-1626   Sophia Kellermann 1590-1657    
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Lucas Bacmeister   Anna Meyer 1626-1667
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Sebastian Bacmeister 1646-1704



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