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 Oberdörfer-Familien

Summary

 1 - Vorwort

Weitere Schreibweisen des Namens sind: Oberdörffer, Oberdorffer und Oberdorfer und Oberdorf(f).

Herkunftsnamen zu dem Ortsnamen Oberdorf (z.B. in ehem. Brandenburg/jetzt Polen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Schlesien, Elsass, Lothringen, Österreich, Schweiz).

Die frühe Herkunft der Homburger Oberdörfer-Familien ist noch detailliert zu erforschen, die späteren direkten Vorfahren konnten relativ gut ermittelt werden.
Es gibt neben dem u.g. direkten Vorfahr Franz viele weitere Oberdörfer-Familien in Homburg, die Verwandschaft kann vielleicht noch geklärt werden, wenn weitere Quellen verfügbar werden.
Es sind im Folgenden nur die direkten Vorfahren aufgeführt, weitere Oberdörfer-Personen und Familien sind im Stammbaum ersichtlich.



 2 - Andreas Oberdörfer

Heirat_Oberdoerfer_Simon_und_Andreas_KB_Homburg.JPG
Er ist laut Heiratseintrag ca. 1718 in "Langfurth würzburgischer Herrschaft" (= Lengfurt bei Wertheim) geboren. Er ist der älteste in Homburg belegte Oberdörfer.
Er heiratete am 27 Januar 1739 in Homburg Susanna Ott. Trauzeugen waren:

  • OTT, Joseph, Homburg, Bürger, Leineweber und
  • OBERDÖRFFER, Simon, Homburg, Bürger, Schuhmacher.
    Dies ist ein Hinweis darauf, dass er ein Verwandter (Bruder o.ä.) des u.g. Simon ist. Offen ist, ob und welche verwandschaftliche Beziehung es zum unten genannten direkten Vorfahr Franz Oberdörfer gibt.




 3 - Simon Oberdörfer

kommt gleich zweimal in den frühen Unterlagen vor. Ob es derselbe ist, konnte noch nicht geklärt werden, einige Daten sprechen dagegen, aber man kann nicht sicher sein dass die Daten zuverlässig sind, da sie aus sog. second sources, d.h. übernommenen und nicht originären Quellen stammen.
  • 1) Simon Oberdörfer
    er ist ca. 1716 geboren (geschätzt), als Geburtsort ist Homburg angegeben, aber das ist vermutlich nicht richtig, wohl eher Lengfurth.
    Er war Schuhmachermeister.
    1. Ehe: mit Christina Leyendecker
    2. Ehe: am 24.04.1747 Homburg mit Anna Eva Bernard geboren am 11.07.1717 in Neualtheim, Saarpfalz, gestorben am 15.09.1757 in Neualtheim.

  • 2) Simon Oberdörfer
    Geburts- und Sterbedatum sind noch nicht ermittelt.
    Heirat am 09.07.1748 in Medelsheim,
    Johanna Latz geboren am 02.06.1729 in Medelsheim,Saarpfalz,Tochter von Peter Latz und seiner Ehefrau Clames Maria.




 4 - Franz Oberdörfer

  1. Franz Oberdörfer ist der älteste gesicherte direkte Vorfahr.
    Er ist geboren ca. 1733,
    und lebte und heiratete in Homburg, damals zum Herzogtum Zweibrücken (Pfälzische Wittelsbacher) gehörend heute saarländisch (Saarpfalz)
    Johanna Lutz, Tochter von Henrich Lutz (1680 - 1736) aus Landstuhl, verheiratet mit Anna Maria Kessler (1688 - 1748) aus Breitenbach, wohnhaft in Jägersburg Gustavsburg.
    Er ist der Urururgroßvater meiner Großmutter Elisabeth.
    Wo er herstammt ist bisher noch nicht belegt: Es könnte Lengfurt bei Wertheim im Würzburgischen (Unterfranken) sein; dort gibt es in der entsprechenden Zeit viele Personen mit Namen Oberdorf/Oberdörfer, ebenfalls in den benachbarten Orten Dietenhan, Kembach und Urphar.
    Ein weiterer in Homburg lebender Oberdörfer Andreas (siehe oben) ist nach dem katholischen Kirchenbuch Homburg im Jahre 1718 in Lengfurt geboren und heiratete 1739 in Homburg, Trauzeuge war u.a. Simon Oberdörffer.
    ein Kind von Nr. 1 ist derzeit bekannt, siehe Nr. 2




 5 - Oberdörfer Johannes

# 02 auch Oberdoerfer, Jean, [Hom_13981] aus dem "Familienalmanach Homburg und Umgebung".
geboren um 1757 Homburg, gestorben in Homburg,das Geburtsdatum ist eventuell frueher.

  1. Heirat: I. 13.02.1781 Homburg,
    Dejon, Veronika (Veronique) [Hom_2946],
    geboren am 03.11.1755 Kirrberg, Homburg, gestorben am 02.10.1786,
    Bem.: VIII/454-7, BOHRER Band 2, S.432; Keine Trauzeugen, nur Unterschriften
    Sie hatten 3 Kinder, siehe # 03,04,05
    * Nr. 03 Oberdörfer, Elisabeth [Hom_13982],
    geboren am 1782,
    Heirat: 24.05.1805 Homburg,
    Pullacher, Jean Paul, geboren am 1780, gestorben

    * Nr. 04 Oberdörfer, Andreas, Ackerer,
    geboren am 24.11.1783 Homburg, gestorben am 26.09.1850 Homburg,
    Heirat: 22.10.1808 Homburg,
    Lambing (Lambeng, Lambin), Marie Catherine,
    geboren am 12.06.1788 Homburg, gestorben am 09.01.1846 Homburg,
    Note:
    Welche sich in die Ehe einzuwilligen geweigert haben, weshalb solche durch den königlichen Notar Karl MORE, wohnhaft zu Homburg am 13. November 1835 gehörig registriert zu Homburg am 14. darauf ausgestellter Akt errichten ließ, welcher am 15. November 1835 gehörig registriert den Eltern zum 1. mal am 16. Dezember desselben Jahres gehörig, registriert, zum 2. mal und vom 21. Jan. 1836 zum 3. mal zugestellt wurde, wie dies aus den vorgelegten Akten zu ersehen ist.
    Eheverkündigung:
    1. Verkündigung an der Haupttüre des Gemeindehauses am 25. Okt. 1835 um 12 Uhr mittags und die
    2. am 1. Nov. desselben Jahres um die nämliche Stunde statt.
    Trauzeugen:
    1) Johann WAGNER, 32 J., Maurer und Schwager des Bräutigams
    2) Paul BULLACHER, 54 J., Ackerer und Stiefvater des Bräutigams.

    * Nr. 05 Oberdörfer, Nicolaus [Hom_13980], Ackerer, Schneidermeister (siehe nächsten Eintrag)

  2. Heirat: II. 01.05.1787 Homburg
    Adolph, Maria Elisabetha [Hom_80],
    geboren am 02.09.1750 Homburg, gestorben am 01.04.1795 Homburg




 6 - Oberdörfer, Nicolaus

Er ist das dritte Kind von Johannes Oberdörfer und Veronika Dejon.[Hom_13980], von Beruf Ackerer und Schneidermeister
geboren um 1785 in Homburg, gestorben,
er war dreimal verheiratet:
  1. Heirat: I. 25.05.1813 Homburg,
    Schmid(t), Marie Catherine [Hom_17177], ebenfalls genannt Schmidt, Katharina Margarethe,
    geboren am 1787, gestorben
    Sie hatten 9 Kinder: #13 bis #21
    * # 13. Oberdörfer, Elisabetha, geboren am 01.03.1814 Homburg,
    * # 14. Oberdörfer, Johann, geboren am 06.09.1815 Homburg,
    Heirat: 26.07.1849 Homburg Hutzel, Catharina Elisabetha
    * # 15. Oberdörfer, Franz, Ackerer, Kalkbrenner in Homburg, siehe nächsten Eintrag ->
    geboren am 10.08.1817 Homburg, ~ 11.08.1817 Homburg, gestorben am 30.04.1877 Homburg, (siehe unten)
    * # 16. Oberdörfer, Johann Claudius,
    geboren am 24.07.1819 Homburg
    * # 17. Oberdörfer, Catharina,
    geboren am 21.08.1820 Homburg,
    Heirat: 18.03.1847 Homburg, Friedrich, Philipp
    * # 18. Oberdörfer, Margaretha,
    geboren am 07.09.1822 Homburg
    * # 19. Oberdörfer, Carl,
    geboren am 19.12.1824, ~ 20.12.1824 Homburg, gestorben
    * # 20. Oberdörfer, Johanetta,
    geboren am 08.05.1827, ~ 09.05.1827 Homburg, gestorben
    * # 21. Oberdörfer, Friedrich,
    geboren am 27.11.1829, ~ 29.11.1829 Homburg, gestorben

  2. Heirat: II. 28.02.1831 Homburg,
    Pirrong (Pirront), Catharina,
    geboren am 04.07.1801 Homburg, gestorben am 11.02.1833 Homburg,
    Sie hatten 1 Kind: #22
    * # 22. Oberdörfer, Simon,
    geboren am 18.02.1832, ~ 19.02.1832 Homburg, gestorben

  3. Heirat: III. 25.06.1833 Homburg,
    Eck, Elisabetha, geboren am 23.02.1803 Homburg, gestorben
    Sie hatten 4 Kinder: #23 bis #26
    * # 23. Oberdörfer, Georg, geboren am 02.05.1834, ~ 04.05.1834 Homburg, gestorben
    * # 24. Oberdörfer, Elisabetha, geboren am 31.05.1836, ~ 02.06.1836 Homburg, gestorben
    * # 25. Oberdörfer, Michael, geboren am 16.02.1838, ~ 17.02.1838 Homburg, gestorben
    * # 26. Oberdörfer, Ludwig, geboren am 25.08.1841, ~ 26.08.1841 Homburg, gestorben




 7 - Oberdörfer, Franz sen.

Nr. 15 (siehe oben), er ist das 3. Kind von Nicolaus Oberdörfer (1785 - 1843) aus Homburg und Catherine Schmidt (1787 - 1830) ebenfalls aus Homburg.
Beruf: Ackerer, Kalkbrenner in Homburg,
geboren am 10.08.1817, ~ 11.08.1817 in Homburg,gestorben am 30.04.1877 Homburg,
Heirat: 28.04.1841 Homburg,
Gluting, Barbara 'Catharina', Tochter von Mathias Glutting (1793 - 1885) aus Schwarzenbach und Katharina Maurer (1793 - 1822),
geboren am 06.09.1819 Schwarzenbach, Homburg, Bayern, ~ 06.09.1819 Homburg,gestorben am 21.12.1866 Schwarzenbach, Homburg, Bayern,Der Familienname wird in einigen Quellen auch als Glutting angegeben.
Sie hatten 13 Kinder:
  • # 38. Oberdörfer, Nicolaus,
    geboren am 21.03.1842, ~ 21.03.1842 Homburg, gestorben am 02.04.1867 Homburg
  • # 39. Oberdörfer, Margaretha,
    geboren am 19.05.1843, ~ 20.05.1843 Homburg, gestorben
    Heirat: 23.05.1867 Homburg Schindler, Johann
  • # 40. Oberdörfer, Catharina,
    geboren am 14.09.1844, ~ 16.09.1844 Homburg, gestorben
    Heirat: 12.02.1877 Homburg, Schappert, Johann
  • # 41. Oberdörfer, Franz, Fabrikarbeiter,
    geboren am 20.01.1846 Homburg, ~ 25.01.1846 Homburg, gestorben, (siehe nächsten Eintrag) ->
    Heirat: 03.09.1874 Lautzkirchen, Blieskastel, Saarland Müller, Elisabetha, geboren am 29.05.1854, gestorben am Bierbach, Taufe (allgemein): 02.06.1854 Lautzkirchen, Blieskastel, Saarland
  • # 42. Oberdörfer, Carl,
    geboren am 18.05.1847, ~ 18.05.1847 Homburg, gestorben
  • # 43. Oberdörfer, Anna,
    geboren am 27.02.1849, ~ 01.03.1849 Homburg, gestorben
    Heirat: 29.11.1873 Homburg, Neumann, Jakob
  • # 44. Oberdörfer, Carolina,
    geboren am 27.02.1849, ~ 01.03.1849, gestorben
  • # 45. Oberdörfer, Anna Maria,
    geboren am 09.06.1850, ~ 12.06.1850 Homburg, gestorben am 13.05.1855 Homburg
  • # 46. Oberdörfer, Michael,
    geboren am 22.03.1853, ~ 22.03.1853 Homburg, gestorben
  • # 47. Oberdörfer, Bernhard,
    geboren am 20.05.1854 Homburg, ~ 20.05.1854 Homburg, gestorben
  • # 48. Oberdörfer, Elisabetha,
    geboren am 10.11.1856, ~ 13.11.1856 Homburg, gestorben
  • # 49. Oberdörfer, Carl,
    geboren am 08.01.1859 Homburg, Bayern, Germany, ~ 09.01.1859 Homburg, gestorben am 04.06.1859 Homburg
  • # 50. Oberdörfer, Simon, geboren am 08.09.1862 Homburg, ~ 10.09.1862 Homburg, gestorben am 16.10.1862 Homburg




 8 - Oberdörfer, Franz jun.

Nr. 41 (siehe oben)
Er ist das 4. Kind von Franz Oberdörfer (1817 - 1877) aus Homburg und Barbara "Catharina" Gluting (1819 - 1866) aus Schwarzenbach bei Homburg.
geboren am 20.01.1846 Homburg, ~ 25.01.1846 Homburg, gestorben, Beruf: Fabrikarbeiter,
Heirat: 03.09.1874 Lautzkirchen, Blieskastel, Saarland
Müller, Elisabetha, geboren am 29.05.1854, gestorben in Bierbach, Taufe (allgemein): 02.06.1854 Lautzkirchen, Blieskastel, Saarland
Sie ist die Tochter von Emanuel Müller (1815 - 1883) aus Glan-Münchweiler und Louisa Klaus (1831 - ?) aus Bierbach.
Sie hatten 2 Kinder:
  • Oberdörfer, Elisabetha 1875 - 1909 (siehe nächsten Eintrag)
  • Oberdörfer, Friedrich Wilhelm,
    geboren am 04.1878, Taufe (allgemein): 13.04.1878 Kirrberg, Homburg




 9 - Oberdörfer Elisabetha gen Eliese

ist die Großmutter von Heinz,
Sie wurde geboren am 2. Oktober 1875 (Samstag) in Homburg, Saarpfalz, zu der Zeit Bayern.
Eltern: Franz Oberdörfer geb. 1846, Fabrikarbeiter und Elisabetha Müller geb. 1854.
Geschwister: Friedrich Wilhelm Oberdörfer, geb, 1878.
Sie heiratete im Jahre am 31. Dezember 1896 in Mittelbach im Alter von 25 Jahren, Heinrich Ambos.Eliese war katholisch wie alle ihre Vorfahren aus Homburg, wechselte aber zum ev. Glauben über.Sie soll kurz vor ihrem Tod geäussert haben: Ich muss so früh sterben (33 Jahre alt), weil ich meinen Glauben gewechselt habe. Sie hatte ab 1897 sieben Söhne und zuletzt 1908 eine Tochter geboren.Verstorben am 2. Juni 1909 (Mittwoch) in Mittelbach,Kinder:
  • 1: Heinrich * 20.02.1897 + 28. Dez. 1963, 66 Jahre
  • 2: Oskar * 03.07.1898 + 04.03.1899, 1 Jahr
  • 3: Alfred * 28.10.1899 + 26. 12. 1991, 92 Jahre
  • 4: Ludwig * 08.08.1901 + 10.11.1992, 91 Jahre
  • 5: Arnulf * 27.12.1902 + 16. 4.1990, 87 Jahre
  • 6: Arthur * 12.08.1904 + 21.2.1983, 78 Jahre
  • 7: Luitpold * 25.05.1906 + 9.10.1996, 90 Jahre
  • 8: Gertrud * 10.05.1908 + 29.01.1909, 8 Monate

Das im Link: http://de.geneanet.org/media/manager/deposits/7777589/ angezeigte Bild zeigt eine Kopie aus der „Christ-katholischen Hauspostille“ , die vermutlich Eliese gehörte. Der handgeschriebene Text lautet:
„Getraut am 31. Dezember 1896 zu Mittelbach. Mutter ist krank geworden am 10. Mai 1908 bei ihrem einzigen Töchterchen Gerdrut. Am 24. Mai kam sie nach Zweibrücken in das Spital und am 12. Juni in die Anstalt. Am 23 Januar 1909 kam sie wieder nach Hause wo dann Ihr Gerdrut 28. Januar gestorben ist. Die Mutter folgte Ihr am 2. Juni in den Tod nach.“
Sie war erst 33 Jahre alt.
Für mehr Details zu Eltern, Geschwistern, Ehe und Kindern siehe Link:http://gw.geneanet.org/heinzambos_w?lang=de&pz=heinrich+artur&nz=ambos&ocz=0&p=elisabetha&n=oberdorfer
Die Vorfahren lebten zum grössten Teil in Homburg/Saarpfalz und Umgebung.Stammbaum_Elisabetha_Oberdorfer.JPG




Wird noch ergänzt!

 10 - Ortsinformationen

Wappen_Homburg.png
  • Homburg
    Auszüge aus Wikipedia (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Homburg)
    "Homburg (im örtlichen Dialekt Humborch) ist die Kreisstadt des Saarpfalz-Kreises im Saarland. Die Universitätsstadt ist mit 41.934 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2017) die drittgrößte Stadt des Saarlandes.
    Das im Osten des Saarlandes gelegene Homburg grenzt an die Ausläufer des Pfälzerwaldes. Die westlichen Stadtteile Beeden, Schwarzenbach, Wörschweiler, Schwarzenacker, Einöd und Ingweiler liegen im bzw. am Tal der Blies.
    Der teilweise verwendete Namenszusatz „(Saar)“ (auch: „Homburg/Saar“) ist ein Relikt aus der Zeit als es noch keine Postleitzahlen gab und kein offizieller Bestandteil des Stadtnamens. Er bedeutet nicht, dass Homburg an dem Fluss Saar liegt, sondern ist eine Kurzbezeichnung für das Saargebiet bzw. ab 1935 für das Saarland. Bis zur Gründung des Saargebiets war die gebräuchliche Bezeichnung Homburg (Pfalz).
    Die nordwestlichen Teile des Stadtgebiets liegen in der großen westpfälzischen Moorniederung, dem Landstuhler Bruch, das sich über 40 Kilometer von Schwarzenbach bis Kaiserslautern erstreckt. Der geographisch tiefste Punkt Homburgs mit 218 m ü. NHN befindet sich beim Abfluss der Blies aus dem Homburger Stadtgebiet bei Ingweiler. Die höchste Erhebung ist mit 382 m ü. NHN die Einöder Höhe zwischen Kirrberg und Einöd.
    NachbargemeindenDie Stadt grenzt an die Städte Bexbach und Blieskastel und an die Gemeinde Kirkel (alle im Saarland) sowie an die kreisfreie Stadt Zweibrücken und an die Gemeinden Waldmohr (im Landkreis Kusel), Bruchmühlbach-Miesau (im Landkreis Kaiserslautern) und an die Gemeinden des Landkreises Südwestpfalz, Bechhofen und Käshofen (alle in Rheinland-Pfalz).
    Geschichte:
    Erste Siedlungen gab es bereits zur Römerzeit im heutigen Ortsteil Schwarzenacker als wichtige Station an zwei sich kreuzenden Fernstraßen (Metz – Mainz und Trier – Straßburg). An gleicher Stelle befand sich auch eine Siedlung der Mediomatriker. Diese Lesart ist allerdings heute umstritten, besonders nach Münzfunden in der Umgebung.
    Die Hohenburg war im 12. Jahrhundert Sitz der Grafen von Homburg. Sie erhielten 1330 von Kaiser Ludwig dem Bayern für ihre Stadt am Fuße des Schlossbergs die Stadtrechte und diese ist damit nach Saarbrücken, das die Stadtrechte neun Jahre früher (1321) bekam, die zweitälteste Stadt im Saarland. Nach dem Tod des letzten Grafen von Homburg im Jahre 1449 fielen Burg und Stadt an die Grafen von Nassau-Saarbrücken. Diese bauten in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts die Burg in ein Renaissanceschloss um.
    In der Reunionszeit ließ der französische König Ludwig XIV. durch seinen Festungsbaumeister Vauban Schloss und Stadt in den Jahren 1679 bis 1692 zu einer starken Festung ausbauen. Die Grundstruktur der Altstadt stammt aus dieser Zeit. Die Festungsanlagen wurden 1697 und nach einem Wiederaufbau ab 1705 im Jahr 1714 endgültig geschleift. Ab 1981 wurden die eindrucksvollen Ruinen auf dem Schlossberg freigelegt und restauriert. Sie sind heute eine Sehenswürdigkeit auf der Barockstraße SaarPfalz.
    1755 kam Homburg durch einen Gebietstausch von der Grafschaft Nassau-Saarbrücken zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Zwischen 1778 und 1788 ließ Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken auf dem Buchenberg (dem heutigen Karlsberg) bei Homburg Schloss Karlsberg (hist. Schreibweise Carlsberg) errichten. Im Jahr 1779 verlegte er seine Residenz auf den Karlsberg. Am 28. Juli 1793 wurde dieses Schloss von französischen Revolutionstruppen zerstört.
    In der Folge wurde Homburg und das sogenannte Linke Rheinufer von französischen Truppen besetzt. Im Frieden von Campo Formio (1797) hatte Kaiser Franz II. in einem Geheimvertrag den Rhein als zukünftige Grenze zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich vorläufig anerkannt. Die völkerrechtliche Abtretung erfolgte im Frieden von Lunéville (1801). Unabhängig davon wurde das Gebiet von Frankreich annektiert und 1798 verwaltungsmäßig in den französischen Staat eingegliedert.
    Nach der nach französischem Vorbild reorganisierte Gebietseinteilung wurde Homburg Hauptort des gleichnamigen Kantons im Arrondissement (Unterpräfektur) Zweibrücken des Departements Donnersberg (Département du Mont-Tonnerre).
    1816 fiel Homburg an den Rheinkreis unter dem bayerischen König Maximilian I. Joseph, dem jüngeren Bruder des Herzogs Karl II. August.
    Ende 1831 verlegte der Journalist und Herausgeber der liberal-demokratischen Zeitung „Deutsche Tribüne“ Johann Georg August Wirth (1798–1848) auf Einladung des ehemaligen Homburger Landkommissärs Philipp Jakob Siebenpfeiffer (1789–1845) seine Wirkungsstätte von München nach Homburg, da dort ein freierer Geist herrschte. Die Region rund um Homburg und dem benachbarten Zweibrücken konnte sich nach dem Wiener Kongress zu einem Zentrum der demokratischen Bewegung entwickeln, da das Königreich Bayern dem Rheinkreis seine durch die Französische Revolution von 1789 eingeführten Freiheitsrechte beließ, um so u. a. auch von den für den Staat vorteilhaften Steuergesetzen zu profitieren. Wirth und Siebenpfeiffer waren die Initiatoren des Hambacher Festes; daran erinnert in Homburg seit 1992 der „Freiheitsbrunnen“.
    Homburg_Saar_Freiheitsbrunnen_01.jpg
    Der Freiheitsbrunnen erinnert an das Hambacher Fest 1832 und dessen Initiatoren Johann Georg August Wirth und Philipp Jakob Siebenpfeiffer, die in Homburg wirkten.
    Durch die territorialen Bestimmungen des Versailler Vertrages (1919) gehörte Homburg von 1920 bis 1935 zum Saargebiet, das mit einem Mandat des Völkerbundes für 15 Jahre unter französische Verwaltung gestellt wurde.
    Im Zweiten Weltkrieg erlitt Homburg 1944/45 schwere Schäden durch Fliegerangriffe. In Homburg arbeitete im März 1945 noch eine der wenigen Raffinerien zur Herstellung von synthetischen Treibstoffen; außerdem waren rund um Anlagen des Westwalls relativ viele deutsche Truppen.[5] Die Westalliierten kämpften sich voran, um zum Rhein vorzustoßen.
    Nach dem Krieg lag die Stadt Homburg zunächst in der französischen Besatzungszone; von 1946 bis Ende 1956 wurde sie Teil des Saarprotektorats.
    Am 8. März 1947 wurde unter dem Patronat der Universität Nancy ein Institut d’Études Supérieures de Hombourg eröffnet, aus dem 1948 die Universität des Saarlandes hervorging. Heute befinden sich in Homburg die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum der Universität des Saarlandes.
    Zur naturnahen Erholung dient der 325 m hohe Schlossberg mit Spazierwegen, Aussichtspunkten, Spielplatz und den frei zugänglichen Burgruinen. Daneben gibt es den 1982 angelegten Homburger Stadtpark und zwei Naherholungsgebiete:
    das Naherholungsgebiet Beeden mit Mastau und Beeder Brünnchen sowie das Naherholungsgebiet Jägersburg mit historischer Gustavsburg, Abenteuerpark Homburg (ein Hochseilgarten) und Arboretum.
    Zudem bietet Homburg ein breites Angebot an Wandermöglichkeiten durch den Kulturpark Homburg wie beispielsweise auf dem Karlsberg mit der Karlslust oder den Kirrberger Rundwanderweg mit der Merburgruine. Homburg ist gut an das überregionale Wanderwegenetz angeschlossen. So liegt Homburg am Verlauf des Saarland-Rundwanderweges, des Fernwanderweges Saar-Rhein-Main und am Westpfalz-Wanderweg Nummer 8, dem Saarpfalz-Wanderweg. Auch die Nordroute der Pfälzer Jakobswege führt von Speyer her kommend durch den Ortsteil Kirrberg – wohl wegen der dortigen Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt – weiter nach Hornbach."

    noch in Arbeit!

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