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Dr. jur.

  • Born 29 July 1710 - Frankfurt am Main, Hessen, Germany
  • Deceased 25 May 1782 - Frankfurt am Main, Hessen, Germany,aged 71 years old
  • Jurist und Kaiserlicher Rat

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BIOGRAPHIE: Johann Caspar Goethe besuchte von 1725 bis 1730 das Casimirianum in Coburg. Ab 1730 studierte er Jura in Gießen und ab 1731 in Leipzig. 1739 wurde er wiederum in Gießen zum Doctor beider Rechte promoviert und arbeitete anschließend am Reichskammergericht in Wetzlar. 1740 unternahm er eine Bildungsreise nach Italien und schrieb darüber ein Reisebuch in italienischer Sprache (Viaggio per l'Italia).

Ende 1741 kehrte Goethe nach Frankfurt zurück, wo er schon seit 1733 gemeinsam mit seiner verwitweten Mutter zwei nebeneinanderliegende Fachwerkhäuser am Großen Hirschgraben besaß. Die Übernahme des angestrebten politischen Amtes in seiner Vaterstadt blieb ihm verwehrt, weil sein Halbbruder Hermann Jacob, ein Zinngießermeister aus der ersten Ehe seines Vaters, schon Mitglied im Rat war. Am 16. Mai 1742 erwarb er für etwa 300 Gulden den Titel eines Wirklichen Kaiserlichen Rathes unter Kaiser Karl VII., der während seiner Regierungszeit längere Zeit in Frankfurt lebte. Der Kaiser schätzte Goethe sehr, starb allerdings schon 1745, so dass Goethe auch die vielleicht erhoffte Laufbahn als kaiserlicher Diplomat verschlossen blieb.

Goethe blieb daraufhin in Frankfurt und lebte fortan als Privatmann, da ihm die Erträge seines Vermögens eine standesgemäße Haushaltsführung erlaubten und er keinem Broterwerb nachzugehen brauchte. Am 20. August 1748 heiratete der inzwischen 38-jährige Kaiserliche Rat in der Katharinenkirche Catharina Elisabeth Textor, die älteste Tochter des Stadtschultheißen Johann Wolfgang Textor[1]. Am 25. Juni 1749 erwarb er das Frankfurter Bürgerrecht. Fortan widmete er sich ausschließlich seinen privaten Studien, dem Aufbau einer Sammlung von kostbaren Büchern und Kunstwerken und der Erziehung seiner Kinder. Der älteste Sohn Johann Wolfgang wurde am 28. August 1749 geboren. Ihm folgten fünf weitere Kinder, von denen nur die 1750 geborene Cornelia das Erwachsenenalter erreichte.

Nach dem Tode seiner Mutter am 1. April 1754 ließ Goethe die Häuser im Großen Hirschgraben zu einem großzügigen Neubau mit 20 Räumen und einem repräsentativen Treppenhaus umgestalten. (Wikipedia)

Ab etwa 1770 verlor er mehr und mehr seine geistigen Fähigkeiten und wurde allmählich zum Pflegefall. 1779 erlitt er einen ersten Schlaganfall, dem im Oktober 1780 ein zweiter folgte. Johann Caspar Goethe war seitdem vollkommen gelähmt und starb am 25. Mai 1782. Sein Grab befindet sich auf dem Peterskirchhof in Frankfurt am Main. Er hinterließ seinem Sohn das beachtliche Vermögen von rund 90.000 Gulden.

 Sources

  • Individual: BU-06-007 DGB Bd. 69 (1930) - Anhang Merck, S. 706 ff.
    SD-04 Otto Rohn, Goethes fränkische Ahnen - Blätter f. Fränkische Familienkunde Bd. 10, Heft 4 (0ktober 1977), S. 444 ff.
    AL-1932-01 AT Johann Wolfgang Goethes - Dr. Carl Knetsch, Leipzig, Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte e.V.,
    DI-06 Frankfutter Blätter f. Familiengeschichte - 1. Jg. (1908), Heft 5, S. 76 - - Goethes Abstammung von Lucas Cranach
    DI-06 Frankfutter Blätter f. Familiengeschichte - 1. Jg. (1908), Heft 10, S. 150 - - Stammbaum Textor
    DI-06 Frankfutter Blätter f. Familiengeschichte - 3. Jg. (1910), Heft 7, S. 105 - - Stammbaum der Familie Goethe
    WEB-19 Wikipedia - Johann Caspar Goethe - https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Caspar_Goethe

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Friedrich Georg Göthe 1657-1730 Cornelia Walther 1668-1754
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Johann Caspar Goethe, Dr. jur. 1710-1782