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Stammbaum Monneuse, Moneuse (Monneusse, Monneuses, Monneuze, Moneuze, Moineuse) weltweit.

Le ambre généalogique Monneuse, Moneuse (Monneusse, Monneuses, Monneuze, Moneuze, Moineuse) mondial.

Family tree Monneuse, Moneuse  (Monneusse, Monneuses, Monneuze, Moneuze, Moineuse) worldwide.

 

 Familienchronik



 Kurze Chronik der Familie Monneuse und Moneuse, sowie der Abwandlungen Monneusse, Monneuses, Monneuze, Moneuze, Moineuse (Cousinade September 2010)


France: http://translate.google.de/translate?u=http%3A%2F%2Fgw4.geneanet.org%2Findex.php3%3Fb%3Dmonneusedeu%26lang%3Dde%3Bm%3DNOTES&sl=de&tl=fr&hl=de&ie=UTF-8
English: http://translate.google.de/translate?u=http%3A%2F%2Fgw4.geneanet.org%2Findex.php3%3Fb%3Dmonneusedeu%26lang%3Dde%3Bm%3DNOTES&sl=de&tl=en&hl=de&ie=UTF-8

Die derzeit ältesten schriftlichen Dokumente vor den Kirchenaufzeichnungen mit dem Namen in Frankreich sind im Stadtarchiv Reims, dem Künstlerlexikon Paris 1999 und Deutschland von 1921 eine Künstlerfamilie in 4 Generationen von etwa 1540 bis 1700 (Maler, Kunstschmied, Glaser) in Reims, die dort arbeiteten, das Stadthaus 1577 und das Begräbnis des Kardinals von Lothringen 1574 mit gestalteten und weitere Kunstwerke hinterliessen (sie sind in vielen Dokumenten als Monneuze aufgeführt, ein Name den es zuvor nie gab, aber der hier in dieser abgewandelten Form seinen Ursprung hat) und ein Gerichtsbericht vom 13. Mai 1600 in Sainct Pierre, ca. 30 km südlich Hannappes mit Pierre Moneuse .

Wann und wo entstand der Name ?

Alle heute existierenden Linien führen lückenlos nach Hannapes (früher Hannappes oder Hennapes) in der Picardie (Aisne), wo der Name in den ältesten bisher bekannten kirchlichen Unterlagen Anfang des 17. Jahrhunderts registriert ist und wahrscheinlich auch dort im Zusammenhang mit der örtlichen Mühlendynastie der Monneuse und Moneuse aus der Sprache der Picardie bis etwa ins 15. Jahrhundert entstand und sich in der Familie, ausgehend von einer Frau, also einer Müllerin, Müllerfrau oder Müllertochter als Matronym festigte. Insgesamt sind also Tätigkeiten in und um die ursprünglichen Wassermühlen und später auch Windmühlen, sowie die Tätigkeit des Transportes des Getreides zu den Mühlen und das Mehl in die umliegenden Orte zurück (monées/meunées) für die Namensentstehung ursächlich bestimmend. Verschiedene Bezeichnungen für Müller, wie im Norden Frankreichs auch Monnier, hatten hier vor der Vereinheitlichung der Schriftsprache im 13. Jahrhundert ebenfalls Einfluss. Der Name ist im Zusammenhang mit der Mühlendynastie und der Sprache der Picardie (Picardisch) an einem einzigen Ort entstanden und als Matronym oder auch Metronym auf eine Person zurückzuführen. Es sind so 2 seltene Komponenten miteinander verbunden, die die Forschung erleichtern. Finden wir weltweit eine Person mit dem Namen, so ist diese mit uns verwandt, die Frage ist lediglich, in welcher Form.
Die beiden Hauptschreibweisen Monneuse und Moneuse sind nachlässigen Aufzeichnungen geschuldet und entwickelten sich, teilweise innerhalb von Familien oder sogar im Verlauf des Lebens einzelner Personen, parallel. Monneuse ist die wahrscheinlich ursprünglichere Schreibweise. Andere uns bekannte Deutungen der Namenherkunft sind ausschließlich auf linguistischer oder phonetischer Basis entstanden, sind aber nicht familien-geschichtlich oder historisch nachgewiesen. Ein solches Beispiel finden wir auch hier bei GeneaNet. Diese Erklärung erfolgt nur auf der Basis des Adjektivs in der Picardie "moneux", was traurig und verdutzt bedeutet. Solche Erklärungen sind zwar aufgrund des Gleichklangs naheliegend, aber zu simpel.
Dass ein Zusammenhang unseres Namens zum noch viel selteneren Namen Monneur (maximal 18 Familien) als patronymisches Gegenstück besteht ist sehr wahrscheinlich in einer patriarchischen Gesellschaft und stützt die These des Ursprungs mit "nn". Andererseits ehrte man in Lyon im Jahr 1306 einen Guionet li Moneur. In der Geschichte der Namen ist es mehrfach so, dass heute sehr ähnliche Namen sehr unterschiedliche Ursprünge haben. Eine Namensentstehung ist ein langer Prozess, in dem auch Zufälle eine Rolle spielen können. Auch wenn unser Name Vorgängerversionen zu verzeichnen hat, so interessiert uns der Name doch vorrangig seit der Entstehung der heutigen Varianten, denn diese sind unsere Namen und Familie. Ein weiterer sehr ähnlicher Name ist Moineuse, eine Variante, die in unserer Genealogie seit 1600 nirgends vorkommt, also ein Zusammenhang zunächst unwahrscheinlich war. Am 14. Januar 1778 heiratete in Vulpaix Nicolas Monneuse aus Hannappes und der Pfarrer notierte fälschlich Moineuse. Dieser Tag war der Ursprung dieser Variante und aller aktuellen Namensträger Moineuse. Unklar ist derzeit, wie der Name zu einem entfernten Bauernhof, wo ein solcher Zusammenhang besteht (La Ferme de Moneuse in Dagny/ Karte Cassini um 1800 Moineuse), gelangte und zu einem Straßennamen in Mantes-la-Ville um 1840 (Rue de Vaux Monneuses) wurde. Das frühe Auftreten der Künstlerfamilie in Reims (vor 1540 bis nach 1700 als Monneuze) und wie diese dorthin kam, sind ebenfalls noch ungeklärt. Die aktuell um Le Mans lebenden Moneuze stehen damit im Zusammenhang. Entscheidend in unserer Familie ist die genealogisch nachweisbare Verbindung zum Ursprung und die Verbindung mit der Mühlendynastie. Nicht zu allen ähnlich klingenden oder geschriebenen Namen besteht ein Zusammenhang, es ist im konkreten Fall genau zu prüfen. Mitte des 18. Jahrhunderts nach einer umfangreichen Rechtschreibreform, die auch vielfach Doppelkonsonanten örtlich falsch in Namen eliminierte, festigten sich die Schreibweisen in den verschiedenen Zweigen zur heute noch aktuellen Form. Vereinzelt sind in Dokumenten andere Schreibweisen vertreten, wie Monneuses, Monnense, Mouneuse, Moneuze, Monneuze, Manneuße oder Manneuse. Einige dieser Varianten existierten in Familienzweigen über mehrere Jahrzehnte. Wir können und müssen also davon ausgehen, dass alle Namensträger weltweit tatsächlich über die erste Frau Monneuse, die den Namen für alle folgenden Generationen verursachte, miteinander verwandt sind .

  • Wie in allen Familien gibt es bei uns in den mehr als 400 Jahren erforschter Familiengeschichte mit tausenden Namensträgern und Angehörigen, sowohl prominente und verdienstvolle Familienmitglieder, solche mit der höchsten Auszeichnung Frankreichs, aber auch Gauner und Banditen. Mehrfach ist eine Person sowohl prominent, verdienstvoll und geehrt und andererseits zum Gauner erklärt

Wann und wie verbreitete sich der Name ?

- um 1540 wurde der bisher früheste von uns gefundene Namensträger geboren, während wir davon ausgehen, dass der Name bis um 1500 entstand. Hier gibt es jedoch noch keine zuverlässigen Kirchenaufzeichnungen und frühe Namensträger finden sich nur in anderen Unterlagen, wie in diesem Fall auf Kunstwerken in Reims oder in einem Beispiel vom Oktober 1600, Aufzeichnungen von einem Gerichtsprozess. Damit lassen sich kaum zuverlässige genealogische Verbindungen herstellen, lediglich das Datum, bis wann der Name entstanden sein muss rückverfolgen und insofern hilfreich.

- um 1615 - 25 , dem Beginn der Aufzeichnungen in diesem Ort, sind in den Kirchenbüchern von Hannappes parallel Felix, Marie, Jacques und Michel notiert. Die Michel-Linie endet als Namenslinie im 19. Jahrhundert, Marie führte den Namen nicht weiter, von Felix sind keine Nachkommen nachgewiesen und Jacques Moneuse ist somit der kirchlich registrierte Ursprung aller heute weltweit lebenden Namensträger.
- etwa 1685 kam die Hugenottin Jeanne Moneuse aus Hannappes nach Deutschland in den Ort Friedrichsdorf in Hessen. Sie lebte dort mit ihrem Ehemann, einem anderen Hugenotten namens Jacob Carlier, hatte mit ihm einen Sohn und nach seinem Tod 1712 heiratete sie Pierre Labar, wodurch der Name zunächst nur als Geburtsname nach Deutschland kam.
- um 1750 ging ein Teil der Familie in den Norden der Picardie, etwa 50 km nördlich von Hannappes, um Valenciennes, das heute zum Departement Nord-pas-de-Calais gehört und wo auch 250 Jahre später noch die weltweit größte Namenskonzentration ist. Hier leben etwa 2/3 aller Namensträger überhaupt. Die Verwandtschaftsverhältnisse im Ursprungsort nach mehr als 200 Jahren wurden zu eng, die wirtschaftliche Situation verschlechterte sich und die Familienoberhäupter drängten auf Ehen in größerer Entfernung. In Hannapes leben im 21. Jahrhundert keine Namensträger mehr.
- 1777/78 gingen 2 Geschwister nach Voulpaix und wurden dort mit der Schreibweise Moineuse bei ihren Eheschließungen registriert. Die Schwester führte den Namen nicht weiter. Über ihren Bruder wurde der Name zu einer weiteren Variante, die sich etablierte und parallel weiterbesteht.
- 1794 erlangte der Mehlhändler und spätere Bandit Antoine Joseph Moneuse (im Steckbrief Monneuse) in der Grenzregion von Frankreich und Belgien nahe Saint-Vaast-la-Vallée als Hauptmann mit seiner Bande namens "Einheizer des Nordens" Berühmtheit und wurde nach dem Prozess in Mons 1798 in Douai, seinem Geburtsort auf der Guillotine enthauptet. Er ist der bis heute prominenteste Namensträger und ihm zu Ehren gibt es das Bier "La Moneuse" , das Restaurant "Le Relais de Moneuse" und mehrere Bücher. Er entstammte einer der letzten Mühlenfamilien, sein von einem Nachbarn erstochener Vater war Müllermeister, der Großvater königlicher Landvermesser und der Prozessverlauf ist bis heute umstritten, da die französische Revolutionsjustiz Zeugen verweigerte und entlastende Dokumente verschwanden. Ein Film in FR3 im Jahr 1998 revidierte viele kursierende falsche Gerüchte um seine Person.1837 und 1842 erschienen erste deutschsprachige Artikel zu seinem Leben.
- 1795 ist bei einer Taufe in Lancaster/Pennsylvania/USA die Mutter von Julius Peticolas, Amelia Peticolas als geborene Moneuse nachgewiesen. Sie ist eine Schwester des mütterlichen Großvaters von Gustave Eiffel und die erste bekannte Auswanderung eines Familienmitgliedes, zunächst nach Haiti und weiter in die USA.
- 1795 findet in Hannappes eine Bevölkerungszählung (455 Personen über 12 Jahre) statt, bei der die Monneuse und Moneuse zu den häufigsten Namen gehören und etwa jeder 20. der Bevölkerung diesen Namen trägt.
- um 1799 begann mit der Abschaffung des Rechtes des Erbes des ältesten Sohnes im Zusammenhang mit der Französischen Revolution schnell die Mühlendynastie zu zerfallen. Am Fluss Rhonelle gehörten der Familie zu dieser Zeit zwischen Marly und Valenciennes 5 der 6 Mühlen. Das Recht des ältesten Sohnes ist bis heute in Märchen dokumentiert, so erhielt in deutschen Märchen der älteste Sohn die Mühle, der jüngste eine Kater und die Müllertochter musste Stroh zu Gold spinnen. Leider beherrschten auch die Spinnerinnen (französisch Fileuse) der Familie, wie beispielsweise Marie Reine, die ältere Schwester des nach Deutschland gekommenen Soldaten, diese Kunst nicht.
- 1801 wurde Pierre Martin Monneuse aus Tremblay, der ein jakobinischer Aktivist, Kommissar der Kommune, Richter der Septembertage des Jahres 1792 in Paris (Gefängnis La Force) und der an der Verurteilung der Prinzessin von Lamballe beteiligt war, von Napoleon der Beteiligung am Anschlag Weihnachten 1800 auf ihn verdächtigt. Er stand ebenfalls im Verdacht, den Sohn Louis XVI. versteckt zu haben. In der Zeit seines Todes, der 200 Jahre immer wieder bezeifelt wurde, war Pierre Martin Monneuse Kommissar im Gefängnis Temple, wo die Königsfamilie gefangen war. Auf Napoleons Befehl wurde er nach Afrika, auf die damals französischen Seychellen deportiert und verstarb angeblich 1808 in einem Hospital der damaligen Île-de-France, Mauritius (nach 1811 britisch und nicht zu verwechseln mit der seit 1976 so bezeichneten Region um Paris, die damals Parisienne genannt wurde). Fouché als Polizeiminister einst wie Pierre Martin den Jakobinern nahestehend und sogar deren Präsident und sicher, dass diese nichts mit dem Anschlag zu tun hatten, versuchte die Deportierten bestmöglich zu schützen. Er setzte auch das Gerücht des Todes in Umlauf. Tatsächlich verstarb er erst 1817 auf Mauritius und hinterließ unter anderem Sklaven (Mauritius Gazette Oktober 1817). Sein Sohn berichtete, dass er unter Louis XVI. General gewesen wäre.
- 1806 kam der Soldat und Weber Pierre François Joseph Monneuse aus Hannappes mit der Armee Napoleons nach Deutschland und wurde in Saalburg/Saale am ersten Kriegstag bei der Saaleüberquerung verwundet. Zufällig malte Benjamin Zix als offizieller Historiograph Napoleons die Situation in Saalburg am 08. Oktober 1806 gegen 16 Uhr. Pierre François Joseph heiratete als Peter Franz Joseph Monneuse (hier gesprochen Monnoise) nach seiner Genesung 1808 in diesem Ort, wo nur 4 Monate später die ersten deutschen Monneuse (Zwillinge) geboren wurden. Militärrechtlich gesehen wird er ein Deserteur gewesen sein, für den Ort Saalburg als Barchent-Weber und später Webermeister jedoch von wirtschaftlichem Interesse und so auch von den Einwohnern geschützt. Er sprach den Namen zu seinem Schutz vor den Gendarmen Napoleons phonetisch deutsch aus, was erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts nach der Verbesserung der Beziehungen Frankreichs und Deutschlands von den deutschen Monneuse korrigiert wurde. Seither erhielt die Mehrzahl der Kinder französische oder internationale Vornamen. 200 Jahre später ist die Familie in ganz Deutschland verbreitet (2008-29 Personen mit dem Namen von München bis Buxtehude und Berlin bis Wuppertal) und von hier nach Spanien als Monneusse und in die USA als Monneuse ausgewandert
- 1831 wanderte Pierre Jean François Monneuse mit seiner Frau Josepha Ester geborene Sauterne und Kindern aus Paris nach Algerien aus, wo er in Unterlagen der Hugenottengesellschaft bei der Zählung der protestantischen Bevölkerung 1836 mit seiner Familie und einem Kind als Hausmeister erfasst ist und bis 1851 weitere Namensträger in Algerien verzeichnet sind. Erste nachweisbare algerische und damit afrikanische Monneuse ist die 1834 in Algier geborene Adele Fanny. 1956 verstarb im Alter von 85 Jahren in Algerien, die aus Valenciennes stammende Louise Malvina Monneuse, verheiratete Dudrague als vorerst letzte dort gefundene Namensträgerin
- 1845 wanderte der Müller Desire Moneuse aus Marly mit seiner Frau und den jüngeren Kindern nach New York/USA aus, wo Sohn Elie die Firma Moneuse & Duparquet gründete, die Küchenausrüstungen herstellte und verkaufte und an der Entwicklung der Kaffeemaschine mit einem Patent beteiligt war. 1857 wurde Desires Enkelin Antoinette als erste amerikanische Moneuse geboren. In jeder folgenden Generation gibt es einen Sohn mit dem Namen Elie. Desire wurde zum Ursprung aller 2008 in den USA lebenden Moneuse, vorwiegend in Florida und New Jersey (2008 etwa 25 Personen). Seine 3 ältesten Kinder, damals schon über 20 Jahre alt, verblieben in Frankreich.
- etwa 1870 finden wir in der Datenbank der Mormonen eine Familie Monneuse mit 3 Personen (Mutter Rosa mit Sohn Juan und Schwiegertochter), die in Italien geboren und nach Philadelphia/USA ausgewandert ist. Durch die 3 Töchter von Juan und Mariantonia Monneuse verlor sich dieser Zweig wieder als Namenslinie in der nächsten Generation. Die 1873 geborene Cathrine ist dennoch die erste amerikanische Monneuse. Derzeit ist noch unklar, wann, woher und wie die Familie vor 1850 nach Italien gelangte.
- 1879 wanderte Bernhard Monneuse aus Thüringen/Deutschland nach New York/USA aus und gründete dort mit einer 8 Jahre zuvor aus Deutschland ausgewanderten Frau eine Familie und ein Geschäft für Musikalien am Broodway. Er wurde der Ursprung aller Monneuse in den USA, die derzeit als Namensträger bis ins Jahr 1993 (Colorado) nachweisbar sind
- 1895 fanden wir den 1844 in Frankreich geborenen Eugenio Moneuse in einem Dokument in Argentinien mit Wohnsitz in Buenos Aires. Hier ist noch unbekannt, wann er auswanderte.
- 1889 baute der Sohn von Catherine Melanie Moneuse, der spätere Gustave Eiffel das heute als Eiffelturm bekannte Wahrzeichen von Paris
- 1914 - 18 und 1939 - 45 standen sich in den Weltkriegen Familienmitglieder aus Frankreich, Belgien, Deutschland und den USA gegenüber. Aus Deutschland und den USA Personen mit dem gleichen französischen Urgroßvater. Familien in Frankreich, Belgien und Deutschland verloren in diesen Kriegen Familienmitglieder, unter anderem in Frankreich, Belgien, Albanien, Deutschland und Polen
- 1922 wanderte aus Deutschland die Familie von Wilhelm Paul Monneuse mit 2 Kindern nach Spanien aus, wo der Name aufgrund eines Schreibfehlers als Monneusse zur Jahrtausendwende nur noch als Zweitname (Helmling Monneusse und Monneusse Vich) weiterexistiert und in der nächsten Generation wieder verschwindet
- 1946 - 56 starben 3 Monneuse in Asien, in Laos und Vietnam als französische Soldaten in den Kämpfen
- 1948 wanderte aus Triptis in Thüringen die Monneuse-Tochter Brigitte, später verheiratete White mit einem walisischen Soldaten in dessen Heimatland England aus und lebt 2008 in London, wo sie 2007 erstmals von französischen und deutschen Monneuse besucht wurde
- 1949 wurde mit der Gründung der BRD im Mai 1949 und später der DDR (Oktober 1949 bis Oktober 1990) die deutsche Familie weiter für 40 Jahre in 2 Länder getrennt. Diese Linien, vorwiegend noch in der Umgebung des deutschen Ursprungsortes in Thüringen in der DDR lebend und in der BRD in Kassel, hatten jedoch schon keine Kenntnis mehr voneinander und der Teil in Kassel vermutete fälschlich hugenottische Wurzeln des Namens.
- 1977 ließ Rolf Larsson in Schweden den Namen Monéus für sich und seine Familie als Erfindung registrieren und nahm den Namen an. Er ist unserem Namen sehr ähnlich und deshalb hier mit zu erwähnen, hat aber nach Information von nunmehr Rolf Monéus keine familiäre Verbindung. Es gibt jedoch hier einige ungeklärte Merkwürdigkeiten.
- 1978 versuchte erstmals Paul Otto Monneuse in Deutschland die Quelle der deutschen Monneuse zu erkunden. Falsche Auskünfte der Katechetin der Kirche führten dazu, dass er die Forschung beenden musste, aber eine gute Vorarbeit für die späteren Forschungen seines Sohnes geleistet hatte. Ihm bleibt der Verdienst, der erste deutsche Forscher zum Namen gewesen zu sein.
- 1997 - 98 wurde von Daniel Jules Monneuse und weiteren Cousins in Valenciennes die „Association Monneuse et Moneuse“ gegründet, erstmals der Name genealogisch und onomastisch erforscht und in 4 Broschüren dokumentiert. Amerikanische Moneuse wurden von ihm besucht und ein erstes großes nationales Familientreffen in Frankreich im Juni 1998 durchgeführt. Daniel Monneuse ist seit der Gründung der Association deren Präsident.
- 2000 begannen Ingolf und Marianne Monneuse in Deutschland den Namen in der deutschen Linie zu erforschen, zu ermitteln, ob alle in Deutschland lebenden Monneuse miteinander verwandt sind, auf eine Person zurückzuführen sind, den Ursprung in Deutschland zu suchen und den historischen Zusammenhang herauszufinden, wann und wie der Name aus Frankreich nach Deutschland kam.
- 2004 trafen sich 4 Tage nach dem ersten Internetkontakt erstmals Daniel und Edith Monneuse aus Frankreich mit Ingolf und Marianne Monneuse aus Deutschland in Trith St. Leger, Valenciennes und Hannappes und begannen sofort mit der gemeinsamen weltweiten internationalen Forschung, vereinigten die Genealogie und verbanden diese mit der Geschichte. Nach 198 Jahren war erstmals wieder ein Nachkomme des dort geborenen Ahnen aller deutschen Namensträger in diesem Ort.
- 2005 besuchten Daniel und Edith Monneuse den deutschen Ursprungsort Saalburg/Saale und weitere historische Stätten der Familie in Deutschland, die Orte Schleiz, Triptis, Gera, Berlin und Daniel später noch Hamburg. Er kennt inzwischen die Hälfte aller deutschen Monneuse persönlich. Damit war erstmals nach 199 Jahren wieder ein französischer Monneuse in diesem Ort. Ingolf Monneuse wurde Vizepräsident der Association.
- 2006 wurde die Homepage http://www.monneuse.de ins Internet gestellt und seither zahlreiche weitere Kontakte zu Verwandten und Forschern hergestellt, so auch zu den Zweigen in Spanien und Florida. Damit waren die Forschungsergebnisse erstmals einer breiten internationalen Öffentlichkeit zugänglich. Französische und deutsche Monneuse nahmen an Veranstaltungen zum Gedenken des 200. Jahrestages der Schlacht von Jena und Auerstedt teil. Zugleich begann auch ein verstärktes Medieninteresse mit mehreren Beiträgen in Rundfunk, Fernsehen, Zeitungen und Büchern, sowie die Zusammenarbeit mit Regionalhistorikern und Wissenschaftlern mehrerer deutscher und französischer Universitäten und Organisationen, insbesondere zur Napoleonforschung, Geschichte, Genealogie und Onomastik.
- 2005 - 08 fanden mehrere kleine Treffen (bis zu 50 Personen) von französischen, belgischen und deutschen Namensträgern und Verwandten in Frankreich, Deutschland, Belgien und England statt und es wurden in den Ländern zahlreiche Orte der Familiengeschichte besucht.
- 2008 trafen sich in Frankreich erstmals französische und deutsche Monneuse mit Michael Moneuse aus den USA, der begann, die dortigen Linien detaillierter zu erforschen und persönlich wieder zu verbinden. Erstmals nach mehr als 160 Jahren kehrte damit ein amerikanischer Moneuse an die französische Quelle aller heutigen amerikanischen Namensträger zurück. Daniel und Ingolf Monneuse sind Cousins 8. Grades und Daniel und Michael sind Cousins 6. Grades. Der gemeinsame Ahne dieser französischen, deutschen und amerikanischen Familienmitglieder ist François Monneuse, der von 1681 bis 1729 in Hannappes lebte und dort 10 Kinder hatte. 6 dieser Kinder wurden Moneuse und 4 Monneuse in den dortigen Kirchenbüchern geschrieben. Die Cousins besuchten die Mühle des damals in die USA ausgewanderten Desire Moneuse in Marly, die heute ein Museum und Wahrzeichen des Ortes ist. Bei diesem Treffen entstand die Idee zur Cousinade. Erstmals war in diesem Jahr ein deutscher Monneuse Trauzeuge der Eheschließung französischer Monneuse, Daniel und Monique Monneuse. Ingolf und Marianne kennen inwzischen mehr als 12 % aller Namensträger weltweit persönlich.
- 2010 kam erstmals der Kontakt von Nachkommen des aus Deuschland nach New York ausgewanderten Bernhard Monneuse zustande. Barbara Pentzel Wild und Ingolf Monneuse sind Cousins 5. Grades. Sie ist eine Ururenkelin des Auswanderers und stellte zahlreiche Fotos der Familie aus den Jahren um 1900 bis 1930 zur Verfügung. Ihre Familienrecherchen führten sie auf unsere Homepage und sie suchte den Mailkontakt, der diesen Zweig lückenlos aufklärte.

Allgemeines zum Namen im Jahr 2010

Im Jahr 2008 leben nach unseren Recherchen weltweit etwa 500 Personen mit dem Namen Monneuse, Moneuse oder Monneusse. 2009 fanden wir heraus, dass die Varianten Monneuze und Moneuze vermutlich ebenfalls zur Familie gehören und die Künstlerfamilie Monneuze in Reims ab etwa 1540 der Ausgangspunkt dieser phonetisch verursachten Variante ist. Die aktuelle Familie Moneuze, vorwiegend um Le Mans, besteht aus etwa 20 Personen. Es ist die älteste Erwähnung des Namens vor den kirchlichen Aufzeichnungen, wenn sich die sehr wahrscheinliche Vermutung bestätigt. Ein großer Teil der Monneuse und Moneuse wurde mit dem Namen geboren, einige verloren ihn durch Heirat, ein weiterer Teil bekam ihn dadurch und ein sehr kleiner Teil erhielt ihn über Adoption, Namenänderung und ähnliche heute häufiger vorkommende besondere Situationen. Fast 90 % leben in Frankreich (Monneuse und Moneuse), vorwiegend im Departement Nord-pas-de-Calais, etwa 5 % in Deutschland (Monneuse), hier vorwiegend in Thüringen und im Großraum Berlin, 5 % in den USA (Moneuse), vorwiegend in New Jersey und Florida und jeweils weniger als 1 % in Belgien (Monneuse und Moneuse) und Spanien (Monneusse). In nur 5 Jahren gelang es so die weltweit verstreuten Zweige, teilweise nach einem Zeitraum von 200 Jahren, wieder zu vereinen und diese wahrscheinlich einmalige internationale Forschungskombination von Genealogie, Onomastik und Geschichte zu popularisieren. Der Name ist so von seiner Entstehung bis in die heutige Zeit in seiner weltweiten Verbreitung detailliert, wie wohl kein anderer Name interdisziplinär erforscht und dokumentiert. Die umfassendste Vorarbeit war mit der Zusammenführung der Hauptlinien und genealogischen Erfassung von etwa 2000 engeren Familienmitgliedern (nicht nur Namensträger) seit 1600 in Frankreich in den Jahren 1995 bis 1998 von Daniel Jules Monneuse geleistet worden. Etwa 1000 davon sind direkten Nachkommen des von ihm als frühesten Eintrag gefundenen Namensträgers, also etwa diese Zahl wurde je als Monneuse oder Moneuse geboren. Der engere Kreis der Cousins, einschließlich der Familienmitglieder, die den Namen nicht oder nach Eheschließungen nicht mehr tragen, beträgt nach genealogischer Logik über 3 Generationen etwa 2000 bis 2500 Personen und Cousins im weitesten Sinne ein Vielfaches davon. Seit 2010 finden insbesondere über Facebook zunehmend mehr Familienmitglieder zueinander und kommunizieren miteinander. Etwa in diesem Jahr konnten wir den Zweig Moineuse auch im Ursprung unserer Familie zuordnen und kennen genau den Tag, als der Name erstmals so in einem Kirchenregister notiert wurde und so bis jetzt weitergeführt wurde

Die Namen Moneus, Monens, Monnens, Moneo und einige weitere Namen existieren weltweit parallel und können inzwischen als Familienmitglieder ausgeschlossen werden. Einige dieser Namen treten in gleichen Ländern auf, andere in vollkommen anderen Ländern. Dennoch kommen sie als Schreibweise in der Genealogie und in Archiven als Fehler für Familienmitglieder unserer Familie ebenfalls vor und können deshalb nicht ignoriert werden und unbeachtet bleiben. Hier ist jeweils eine genaue, teilweise sehr aufwändige Prüfung erforderlich, ob es sich um ein Familienmitglied oder eine korrekte Schreibweise eines anderen Namens handelt. Auch in diesen anderen Namenslinien kommt unsere Schreibweise als Fehler vor.
Hier sind Personen oder kurze Linien als virtuelle Person nach Ländern sortiert erfasst, die wir in verschiedenen Datenbanken fanden, die aber noch nicht genealogisch zugeordnet werden können. Einige Personen sind möglicherweise in anderer Schreibweise bereits erfasst und eingeordnet, andere Personen könnten falsch geschrieben auch zu anderen ähnlichen Namen gehören.
http://gw4.geneanet.org/index.php3?b=monneusedeu&lang=de;pz=ingolf+jurgen;nz=monneuse;ocz=0;p=virtuelle+person;n=monneuse+moneuse+moneuze+moneus

Vom 17. bis 19. September 2010 fand die 1. internationale Cousinade in Marly bei Valenciennes statt. Sie wurde vom Bürgermeister aus Marly und von der Bürgermeisterin in Prouvy, dem neuen Ort der Assoziation eröffnet und unterstützt.
Die Assoziation änderte das Statut, wählte einen neuen Vorstand und bestimmte die weitere Arbeit. Aus Deutschland waren 1/3 aller dort lebenden Monneuse und weitere Cousins anwesend, weitere Familienmitglieder kamen aus den USA, Algerien und Belgien. Insgesamt war es für alle Teilnehmer ein ereignisreiches Wochenende und die Assoziation sammelte zahlreich Erfahrungen für die Organisationen solcher Veranstaltungen.


Im Mai 2012 erschien das Buch zur Geschichte der Familie unter dem Titel "Eine Familie in der Geschichte, Monneuse und Moneuse" in deutscher Sprache mit 400 Seiten und 270 Abbildungen ISBN 978-3-925546-48-0 im Verlag Sonnenbogen Marwitz International. Es wird in die französische Sprache bis 2015 von Matthias Mrugalski übersetzt.


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