Hans TRAINER
Hans TRAINER
Sosa :601,756
  • Born about 1430 - Regensburg, Franken, Allemagne,
  • Deceased in 1508 - Regensburg, Franken, Allemagne,aged about 78 years old
  • Brückenmeister, Maître de pont, Bürgermeister, Maire, Zollaufseher, Percepteur douanier
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 Parents

 Spouses and children

 Notes

Individual Note

Notes individuellesStammnr.:65.624Dr. Wolfhart Trainer berichtet von ihm: "Als Fernhändler steht er gegen seinen Vater Erasmus Trainer an Bedeutung zurück, was wohl allgemein auf das Absinken des Regensburger Handels zurückzuführen ist. Die Verwaltung und Ausnutzung seiner LIegenschaften, Häuser und Weinberge ist wohl wirtschaftlich seine Haupttätigkeit gewesen. Desto mehr widmete er sich seinen städtischen und sonstigen Ämtern. Als Brückenmeister der berühmten "steinernen Brücke" über die Donau hatte er von 1477 bis 1492 die Oberaufsicht über die Zöllner, über die Brücke, ihre Gefälle, Zinsen und Gülten, über die er dem Rat Abrechnung leisten mußte. Ferner war er lange Jahre hindurch Pfleger des Siechenhauses St. Lazarus auf der Steingrube vor Regensburg und beanspruchte diese Pflegschaft erblich als Nachkomme des Geschlechts Zan(d)t, durch welches dieses Siechenhaus (für Sondersieche) einst gegründet worden war. Bald nach dem 1481 erfolgten Tode seines Vaters Erasmus wurde er auch in den Inneren Rat gewählt und ist als Ratsherr urkundlich zum mindesten in den Jahren 1483, 1485, 1486 und 1492. Mehrere Male war er auch Kämmerer und als solcher Bürgermeister (Duumvir). Sein Lebensschicksal ist eng mit dem Kampf um Regensburg in den Jahren 1486 bis 1492 verknüpft. Infolge ihrer finanziellen Notlage und trügerischer Versprechungen unterwarf sich die Freie Reichsstadt 1486 dem Wittelsbacher Herzog Albrecht. Statt einer Besserung trat aber durch den Kaiser infolge einer Acht und Bann und Abwürgung der Handelswege eine noch größere Verschlechterung der Lage ein. Trotzdem gelang es dem Kaiser erst 1492 durch Aufgebot von Truppen und massiven Drohungen Regensburg zum Reich zurückzuführen. In dieser Zeit der Unterwerfung unter den Wittelsbacher war nun der Ratsherr Hans Trainer, der auch 1486/87 Hansgraf war, neben seinem Bruder Veit, dem Probstrichter und Ratsherrn, und noch zwei anderen vom Rat, regelmäßig Berichterstatter an den Herrn in München, der über die Lage in Regensburg jeden Monat informiert werden wollte. Als nun nach der Befreiung 1492 kaiserliche Kommissare eingesetzt und ein neuer Rat gewählt wurde, verhaftete man auf der Suche nach den Schuldigen 8 der alten Ratsherrn, darunter auch den alten Leonhard Portner, Schwager von Hans Trainer. "Die beiden Trainer (Hans und Veit) und Wilhelm Frank (ihr Schwager) sollten auch kommen; allein si waren, weil sie diesen Auftritt (sc. die Verhaftung) voraussahen, verreiset." Sie waren geflohen, Hans unter Mitnahme seiner Familie auf sein Gut bei Straubing, Veit tauchte kurz nach seiner Flucht in Donaustauf auf, wo er bis zu seinem Tode 1495 in zahlreichen Urkunden als Richter und Bankier erscheint, und Wilhelm Frank wohl auf sein Hammerwerk in Harynow. Sie erschienen auch nicht, obwohl sie dreimal mündlich und schriftlich aufgefordert wurden, sich dem Tribunal zu stellen. Dies Verhalten der drei Männer war richtig, denn die inhaftierten Ratsherren wurden ohne Rücksicht auf Schuld und Nichtschuld, Alter oder frühere Verdienste überaus schimpflich behandelt, in die Türme gewordfen und gefoltert, bis sie endlich nach einem 3/4 Jahr schmachvoller Gefangenschaft gegen eine Kaution von 250 000 Gulden auf freien Fuß gesetzt wurden. Doch erst im Januar 1495 rehabilitierte sie der Kaiser unter Rückgabe der Bürgschaft vollständig. Nachdem alle Versuche Regensburgs, mit Trainer zu einer Auseinandersetzung zu kommen, gescheitert waren, verklagte ihn die Stadt (1496!) vor dem ein Jahr vorher neugegründeten Reichskammergericht mit dem Ziel der Konfiskation seines gesamten Vermögens. Dies Vermögen war beträchtlich, besaß er doch nicht allein an fester Habe 3 Stadthäuser in Regensburg, sondern auch umfangreiche Liegenschaften und Weinberge in der Umgebung. Jedoch der Kaiser intervenierte in dem Prozeß höchstpersönlich zugunsten von Hans Trainer und so kam es zu einem für ihn günstigen Vergleich, bei dem er im wesentlichen nur die Pflege von St. Lazarus an die Stadt herausgeben mußte.Am 5.5.1505 erhob ihn der Kaiser mit seinen beiden Neffen Wolf und Achaz, Söhnen des Veit, von Augsburg her, in den erblichen Adelsstand. Diese Fürsprache im Prozess und die Nobilitierung der gesamten Familie sind ein Beweis für die Überzeugung des Kaisers Maximilian, dass die Trainer der reichsstädtischen Idee stets treu geblieben sind und ihre scheinbare Zusammenarbeit mit dem Herzog nur den Zweck hatte, für ihre Vaterstadt zu retten, was zu retten war. Der wirklich Schuldige an der Katastrophe, von der sich Regensburg nie wieder richtig erholen sollte, war der Ritter Hans Fuchssteiner von Fuchsstein oder zu Glaubenstorf, der vor der Unterwerfung und 1487 sowie 1491 Schultheiss in Regensburg war, und sich rechtzeitig zurückgezogen hatte. Später scheint eine Aussöhnung zwischen Hans Trainer und seiner Vaterstadt erfolgt zu sein, er kehrte jedenfalls dorthin zurück, ohne allerdings im öffentlichen Leben wieder eine Rolle zu spielen. Bei der Einbürgerung seines Sohnes Pankraz 1507 wird er noch als "Bürger dahier" bezeichnet und seine Beisetzung, deren genauer Zeitpunkt nicht bekannt ist, erfolgte naben seiner Frau in der Kirche St. Emmeran, merkwürdigerweise nicht im Erbbegräbnis seiner Familie auf dem Domfriedhof.Hans Trainer war zweimal verheiratet, in zweiter kinderloser Ehe zwischen 1480 und 87 mit Anna Part aus einem Münchner Patriziergeschlecht. Seine Kinder, 6 Söhne und 3 Töchter, stammen aus der ersten Ehe. Der älteste Sohn Paul war unser Vorfahr, der nach Sachsen ging, der zweite, Wolf, wurde Mautner zu Braunau am Inn, wo er auch eine Papiermühle betrieb, und Pfleger zu Julbach. Sein Zweig ist noch 3 Generationen weiter zu verfolgen; am bekanntesten ist sein Sohn Martin, der Dr. jur., Lektor und Dekan der juristischen Fakultät in Wien war und dessen Schwester Maria, die einen Ritter von Baumgarten heiratete und viele Nachkommen hatte. Hansens dritter Sohn Michael wurde Ratsherr von Straubing und gehörte zum dortigen Patriziat. Sein Zweig wurde später wegen der Religion 1563 von dort vertrieben, ging nach Regensburg und von dort nach Neustadt/Donau, wo er abgestorben ist. Der vierte Sohn war Pankraz, der 1507 Bürger und später Patron der St. Barbarakapelle in Regensburg wurde. Von ihm, der keine männlichen Nachkommen hatte, ist ein sehr schönes Epitaph im Dom erhalten. Der fünfte Sohn Hans Trainers war Johann, Magister, Kanonikus und Benefiziat der Alten Kapelle in Regensburg, der sechste, Erasmus, war 1543/57 Probst des Augustiner-Chorherrenstiftes in Herrenchiemsee, starb aber 1557 "in Erkenntnis Jesu Christi außerhalb des Klosters und der Abtei, so er übergeben und verlassen" - ein Zeichen, daß er den alten Glauben aufgegeben hatte. Von den Töchtern Hans Trainers heiratete Ursula den herzogl. bayer. Rat Hieronymus Schrenk, Herrn auf Notzing, Barbara den Ratsbürger Erhard Ankofer zu Regensburg, und die jüngste, Catharina, den Ratsbürger Steffan Naufletzar, deren Epitaph in der Minoritenkirche hing."-Wohnort: Regensburg

Notes numéro de maître individuel : 65.624 Dr. Wolfhart Trainer rapporte à son sujet : "En tant que commerçant à longue distance, il est moins important que son père Erasmus Trainer, ce qui est probablement généralement dû au déclin du commerce de Ratisbonne. L'administration et l'exploitation de ses propriétés, maisons et vignobles étaient probablement sa principale activité économique, il se consacra davantage à ses fonctions municipales et autres. En tant que maître de pont du célèbre "pont de pierre" sur le Danube, il eut la surveillance générale des douaniers de 1477 à 1492, le pont, ses pentes, son intérêt et impôts, dont il a facturé le conseil Il a également été le gardien de l'infirmerie Saint-Lazare sur le Steingrube près de Ratisbonne pendant de nombreuses années et a réclamé ce soin héréditairement en tant que descendant de la famille Zan(d)t, à travers laquelle cette infirmerie (pour personnes malades spéciales) avait été fondée après la mort de son père Erasme en 1481, il a également été élu au conseil intérieur et est connu sous le nom de R Atsherr a documenté au moins dans les années 1483, 1485, 1486 et 1492. Plusieurs fois il a été chambellan et en tant que tel maire (duumvir). Le destin de sa vie est étroitement lié à la bataille de Ratisbonne dans les années 1486 à 1492. En raison de ses difficultés financières et de ses promesses trompeuses, la Ville impériale libre se soumet au duc Albrecht de Wittelsbach en 1486. Au lieu d'une amélioration, cependant, la situation s'est encore aggravée du fait que l'Empereur a interdit et étouffé les routes commerciales. Néanmoins, l'Empereur n'a pu ramener Ratisbonne dans l'Empire qu'en 1492 en levant des troupes et des menaces massives. Pendant cette période de soumission aux Wittelsbach, le conseiller Hans Trainer, qui était aussi Hansgraf en 1486/87, ainsi que son frère Veit, juge de probation et conseiller, et deux autres du conseil, rendaient régulièrement compte au monsieur de Munich qui voulait être informé chaque mois de la situation à Ratisbonne. Lorsque les commissaires impériaux furent nommés après la libération en 1492 et qu'un nouveau conseil fut élu, huit des anciens conseillers furent arrêtés à la recherche des coupables, dont le vieux Leonhard Portner, beau-frère de Hans Trainer. "Les deux entraîneurs (Hans et Veit) et Wilhelm Frank (son beau-frère) devaient également venir, mais ils voyageaient parce qu'ils avaient prévu cette apparition (c'est-à-dire l'arrestation)." Ils avaient fui, Hans emmenant sa famille avec lui dans son domaine près de Straubing, Veit arriva peu après sa fuite à Donaustauf, où il apparaît dans de nombreux documents en tant que juge et banquier jusqu'à sa mort en 1495, et Wilhelm Frank probablement à son marteau moulin à Harynow . Ils ne comparurent pas non plus, bien qu'ils aient été condamnés à comparaître trois fois devant le tribunal, verbalement et par écrit. Ce comportement des trois hommes était correct, car les conseillers emprisonnés ont été traités de manière extrêmement honteuse, indépendamment de la culpabilité ou de l'innocence, de l'âge ou des mérites antérieurs, jetés dans les tours et torturés jusqu'à ce que finalement, après 3/4 ans d'emprisonnement honteux, ils soient libérés. sous caution de 250 000 florins ont été libérés. Cependant, ce n'est qu'en janvier 1495 que l'empereur les réhabilite entièrement, rendant la garantie. Après l'échec de toutes les tentatives de Ratisbonne pour se disputer avec Trainer, la ville le poursuivit (1496 !) devant le tribunal de la chambre impériale, nouvellement fondé un an plus tôt, dans le but de confisquer l'ensemble de ses biens. Cette fortune était considérable, car il possédait non seulement 3 maisons de ville à Ratisbonne, mais aussi de vastes propriétés et des vignobles dans la région. Cependant, l'empereur est intervenu personnellement dans le processus en faveur de Hans Trainer et ainsi un règlement favorable a été conclu pour lui, dans lequel il n'avait essentiellement qu'à confier la garde de Saint-Lazare à la ville. Le 5 mai 1505, l'Empereur et ses deux neveux, Wolf et Achaz, fils de Veit, l'élèvent d'Augsbourg à la noblesse héréditaire. Cette intercession dans le processus et l'anoblissement de toute la famille sont la preuve de la conviction de l'empereur Maximilien que les dresseurs sont toujours restés fidèles à l'idée de ville impériale et que leur apparente collaboration avec le duc n'avait pour but que de sauver pour leur ville natale ce qu'il fallait faire. sauver était. Le véritable coupable de la catastrophe, dont Ratisbonne ne se remettra jamais, fut le chevalier Hans Fuchssteiner von Fuchsstein ou zu Glaubenstorf, qui était Schultheiss à Ratisbonne avant la soumission et en 1487 et 1491 et s'était retiré à temps. Plus tard, une réconciliation semble s'être opérée entre Hans Trainer et sa ville natale, il y retournera quand même, mais sans jouer à nouveau un rôle dans la vie publique. Lorsque son fils Pankraz fut naturalisé en 1507, il était encore qualifié de "citoyen d'ici" et son inhumation, dont on ignore l'heure exacte, eut lieu à côté de sa femme dans l'église Saint-Emmeran, curieusement non. dans la sépulture héréditaire de sa famille au cimetière de la cathédrale. Hans Trainer s'est marié deux fois, dans le deuxième mariage sans enfant entre 1480 et 87 avec Anna Part d'une famille patricienne de Munich. Ses enfants, 6 fils et 3 filles, sont issus du premier mariage. Le fils aîné Paul était notre ancêtre parti en Saxe, le second, Wolf, est devenu mautner à Braunau am Inn, où il dirigeait également une papeterie, et infirmier à Julbach. Sa branche peut être suivie 3 générations plus loin ; le plus connu est son fils Martin, qui était le Dr. jur., chargé de cours et doyen de la faculté de droit de Vienne, et sa sœur Maria, qui a épousé un chevalier von Baumgarten et a eu de nombreux descendants. Le troisième fils de Hansen, Michael, devint conseiller à Straubing et appartenait au patriciat local. Sa branche a ensuite été expulsée de là à cause de la religion en 1563, est allée à Ratisbonne et de là à Neustadt/Donau, où elle est morte. Le quatrième fils était Pankraz, devenu citoyen en 1507 et plus tard patron de la chapelle Sainte-Barbe à Ratisbonne. De lui, qui n'avait pas de descendance mâle, une très belle épitaphe a été conservée dans la cathédrale. Le cinquième fils de Hans Trainer était Johann, maître, chanoine et bénéficiaire de l'ancienne chapelle de Ratisbonne, le sixième, Erasme, était prévôt du monastère des Augustins à Herrenchiemsee en 1543/57, mais mourut en 1557 "dans la connaissance de Jésus-Christ à l'extérieur du monastère et de l'abbaye, puis il se rendit et partit" - signe qu'il avait renoncé à l'ancienne croyance. Des filles de Hans Trainer, Ursula a épousé le ducal. Bavarois. Le conseiller Hieronymus Schrenk, Herr auf Notzing, Barbara le conseiller Erhard Ankofer zu Regensburg, et la plus jeune, Catharina, le conseiller Steffan Naufletzar, dont l'épitaphe était accrochée dans la Minoritenkirche." - Lieu de résidence : Ratisbonne

Birth

Religion: Cath.

Death

78 ans

InhumationEn l'église St. Emmeran

 Sources

  • Individual: Gene hstoltze

  Photos and archival records

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 Family Tree Preview

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Ulrich TRAINER 1355-1412
 Anna NOTHAFT 1365-1426 Martin PROBST 1370-1453 Anna HIRSS ca 1385-1437
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Erasmus TRAINER 1400-ca 1481
 Ursula PROBST ca 1410-1448
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Hans TRAINER ca 1430-1508